Handball Europapokal
Magdeburg und Hamburg trumpfen auf

Der SC Magdeburg hat sich im EHF-Pokal-Viertelfinale durch das 35:27 gegen FCK Handbold Kopenhagen eine glänzende Ausgangsposition verschafft. Der HSV Hamburg schlug im Pokal der Pokalsieger HC Portowik Juschni 48:22.

Die Handball-Bundesligisten schwimmen im Europapokal weiter auf einer Erfolgswelle. Nach den starken Auftritten der SG Flensburg-Handewitt, des VfL Gummersbach und des THW Kiel setzte sich der SC Magdeburg im Viertelfinal-Hinspiel des EHF-Pokals nach einem starken Schlussspurt mit 35:27 (17:16) gegen FCK Handbold Kopenhagen durch und kann am kommenden Samstag in Dänemark alles klar machen.

Noch deutlicher gestaltet der HSV Hamburg sein Viertelfinal-Hinspiel im Pokal der Pokalsieger. Der Bundesliga-Dritte demütigte den ukrainischen Vertreter HC Portowik Juschni in der ausverkauften Lübecker Hansehalle mit 48:22 (22:10) und kann dem Rückspiel am kommenden Sonntag entspannt entgegensehen.

Vor 2 600 Zuschauern in der Hansehalle begannen die Gastgeber etwas zerfahren, hatten sich aber schnell gefangen und brachten die Partie mit zwölf verschiedenen Torschützen locker nach Hause. Bester Werfer war der Slowene Roman Pungartnik mit zehn Treffern.

Magdeburg zunächst mit Mühe

In Magdeburg lief es vor 3 500 Zuschauern bei den Gastgebern lange nicht wie gewünscht, in der 46. Minute lag Kopenhagen noch mit 24:23 in Front. Vor allem dank Torhüter Silvio Heinevetter und einer Leistungssteigerung in der Abwehr gelang dem Team von Trainer Bogdan Wenta aber angeführt vom achtmal erfolgreichen Joel Abati noch die Wende. Christoph Theuerkauf erzielte sechs Tore.

In der Champions-League hatten sich Flensburg, Kiel und Gummersbach in ihren Viertelfinal-Hinspielen ebenfalls gute Ausgangspositionen verschafft. Flensburg schlug den FC Barcelona mit 31:21, Kiel unterlag 36:39 in Veszprem und Gummersbach holte bei Valladolid ein 36:36.

© SID

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