Handball Europapokal
Schweres Champions-League-Los für Flensburg

Im Halbfinale der Champions League bekommt es die SG Flensburg-Handewitt mit dem spanischen Spitzenklub BM Ciudad Real zu tun. Im Europapokal treffen der VfL Gummersbach und TBV Lemgo in der Vorschlussrunde aufeinander.

Nach dem Erfolg gegen den THW Kiel wartet auf die Handballer der SG Flensburg-Handewitt auch im Halbfinale der Champions League ein schwerer Brocken: Den Norddeutschen wurde am Dienstag in Wien der spanische Spitzenklub BM Ciudad Real zugelost. Der deutsche Vizemeister steht zum zweiten Mal in ihrer Klubgeschichte in der Vorschlussrunde. Zum deutschen Duell kommt es in der Vorschlussrunde des EHF-Pokals zwischen dem VfL Gummersbach und TBV Lemgo.

Storm: "Ganz schwere Aufgabe"

Flensburgs Verantwortlichen drückte die Auslosung aufs Gemüt. "Das ist eine ganz schwere Aufgabe", sagte Manager Thorsten Storm. SG-Superstar Lars Christiansen zeigte sich hingegen unbeeindruckt. "Jetzt kann jeder Gegner kommen", hatte der Däne bereits nach dem Triumph im Viertelfinale gegen den THW Kiel und dem zweiten Einzug in die Vorschlussrunde vollmundig erklärt.

Ein Vorteil könnte für die Flensburger sein, dass sie das Hinspiel am 25./26. März zunächst auswärts bestreiten und im Rückspiel am 1./2. April Heimrecht in der 7 000 Zuschauer fassenden Campus-Halle genießen.

Im EHF-Cup steht in Rekordmeister Gummersbach oder Lemgo schon ein deutscher Klub sicher im Finale. "Diese Paarung kommt mir aber eine Runde zu früh. Dieses Aufeinandertreffen im Endspiel wäre ein Traum gewesen", meinte Lemgos Manager Fynn Holpert.

Gummersbach kann nicht in Kölnarena

Auch Gummersbachs Geschäftsführer Stefan Hecker war nicht gerade glücklich über das Los. "Lemgo ist die schwerste denkbare Aufgabe. Aber schon vorher war klar, dass wir den TBV schlagen müssen, wenn wir den Cup gewinnen wollen", meinte der frühere Weltklasse-Torhüter: "Schade ist, dass wir aus Termingründen nicht in die Kölnarena können, sondern in Gummersbach spielen."

Die Lemgoer müssen ebenso zunächst auswärts antreten wie Frisch Auf Göppingen als dritter deutscher Vertreter im EHF-Pokal. Der Altmeister misst sich mit dem französischen Klub US Creteil. Die HSG Nordhorn bekommt es bei ihrem Halbfinal-Debüt auf der europäischen Handball-Bühne im Pokalsieger-Wettbewerb mit Schechowski Medwedi zu tun. "Das ist alles andere als unser Wunschgegner", meinte HSG-Trainer Ola Lindgren über den russischen Klub, der zunächst in der Champions League angetreten, dort aber in der Vorrunde ausgeschieden war.

© SID

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