Handball International
Höhere Löhne für Handball-Schiedsrichter

Nach dem Manipulations-Skandal hat die Europäische Handball-Federation Änderungen im Schiedsrichterwesen beschlossen. So wurde unter anderem eine Erhöhung der Gehälter beschlossen.

Die Europäische Handball-Federation (EHF) hat nach dem Manipulations-Skandal erste Konsequenzen im Schiedsrichterwesen gezogen. Als markanteste Änderungen wurden auf einer Sitzung des EHF-Exekutivkomitees in Istanbul eine Anhebung der Bezüge, eine strengere Qualitätsauswahl sowie ein rigides Meldesystem beschlossen. Das teilte die EHF am Donnerstag mit.

Statt wie bislang 400 Euro erhält jeder Referee ab der Saison 2009/2 010 pro Europacup- beziehungsweise EM-Quali-Einsatz 800 Euro. Zudem müssen die Unparteiischen dem Verband künftig mitteilen, wenn sie in punkto möglicher Manipulation einen Verdacht hegen. Die EHF will zudem im August 35 Schiedsrichter-Paare gesondert schulen und sie so zu einer Art "Elite-Einheit" machen. Außerdem ist es den Referees in Zukunft untersagt, sportpolitische Ämter zu bekleiden.

Die Schiedsrichter-Ansetzungen indes werden entgegen der eigentlichen Planungen nun doch bereits zwei bis drei Tage vor den Partien bekannt gegeben. Eigentlich wollte der Verband diese erst zwei Stunden vor dem Anpfiff veröffentlichen. Dies ist allerdings aus logistischen Gründen kaum machbar. Ein vierter Offizieller soll zudem die Schiedsrichter in der Zeit zwischen deren Ankunft und dem Beginn des Spiels begleiten.

© SID

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