Handball International
Magdeburg gegen Ciudad Real ohne Chance

Handball-Bundesligist SC Magdeburg ist im Finale der Vereins-Europameisterschaft mit 28:37 gegen Ciudad Real untergegangen und hat damit den vierten Gewinn des Titels verpasst. Platz drei holte sich der FC Barcelona.

Deutlich verpasst hat im spanischen Leon Bundesligist SC Magdeburg den Titelgewinn bei der Vereins-Europameisterschaft der Handballer. Im Endspiel gegen den Champions-League-Finalisten Ciudad Real verpassten die Ostdeutschen beim 28:37 (16:19) den vierten Titelgewinn und müssen sich wie 1999 mit dem zweiten Platz begnügen. Das "kleine Finale" hatte zuvor der FC Barcelona mit 31:30 (15:16) gegen Leon gewonnen.

Tkaczyk treffsicher

Ciudad Real, das eine Wildcard für das Turnier der drei Europapokalsieger erhalten hatte, startete stark und führte schnell mit 6:3. Magdeburg, das sich im Halbfinale mit 27:26 gegen Gastgeber Leon durchgesetzt hatte, hielt angeführt vom besten Werfer Gregorz Tkaczyk (8 Tore) dagegen und wahrte lange Zeit seine Chance auf den Sieg. In der zweiten Halbzeit aber zog der spanische Favorit endgültig davon und zerstörte die Hoffnungen des Teams von Trainer Alfred Gislason auf den vierten EM-Triumph nach 1981, 2001 und 2002.

Magdeburg war als Final-Verlierer im EHF-Pokal in das hochklassig besetzte Feld nachgerückt. Sieger Tusem Essen war im Mai dieses Jahres die Bundesliga-Lizenz entzogen worden, daraufhin wurde der Traditionsverein in die Regionalliga zurückgestuft. Im letzten Jahr hatte EHF-Pokalsieger THW Kiel das Endspiel gegen Celje Pivovarna Lasko mit 29:30 verloren.

© SID

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