Handball International
Russland folgt Polen ins Supercup-Halbfinale

Russland ist Polen ins Halbfinale des Handball-Supercups gefolgt. Den Russen reichte ein 36:36 (20:17) gegen Serbien, Polen besiegte zuvor Schweden mit 30:24 (13:12). Die DHB-Auswahl trifft am Freitag auf Serbien.

Deutschland-Bezwinger Russland und Vizeweltmeister Polen haben sich als erste Mannschaften für das Halbfinale des Handball-Supercups qualifiziert. Den Russen reichte einen Tag nach dem 38:35 über die deutsche Mannschaft ein 36:36 (20:17) gegen Serbien zum Weiterkommen in der Gruppe A. Die deutschen Weltmeister spielen am Freitag in Halle/Westfalen gegen Serbien (16.05 Uhr/live im ZDF) um den zweiten Halbfinalplatz in dieser Staffel.

Bei einem Erfolg käme es für die Mannschaft von Bundestrainer Heiner Brand zu einer Neuauflage des Finals bei der Heim-WM im Februar in Köln gegen Polen. Die Mannschaft von Trainer Bogdan Wenta sicherte sich mit einem 30:24 (13:12) über Rekord-Europameister Schweden den ersten Platz in der Gruppe B. Zum Auftakt hatten die Polen bereits Tschechien mit 27:25 bezwungen.

Mariusz Jurasik erzielt sechs Treffer

Am Donnerstag setzte sich Polen vor 2 800 Zuschauern in der Westfalenhalle Mitte der zweiten Halbzeit entscheidend ab und hatte in Adam Weiner einen starken Rückhalt zwischen den Pfosten. Bester Werfer auf Seiten der mit zehn Deutschland-Legionären angereisten Polen war Mariusz Jurasik von den Rhein-Neckar Löwen mit sechs Treffern. Bei den Schweden überzeugte Jonas Källman mit fünf Toren. Jonas Larholm war ebenfalls fünfmal erfolgreich, davon allerdings viermal vom Siebenmeterpunkt.

Die Russen sahen nach einer souveränen ersten Halbzeit bei einem zwischenzeitlichen Sieben-Tore-Vorsprung schon wie die sicheren Sieger aus. Doch die kampfstarken Serben kamen vor allem dank Torhüter Dane Sijan und Linksaußen Ivan Nikcevic (9 Tore) noch einmal heran und lieferten den Russen eine ausgeglichene Partie. In den Schlusssekunden hatte Mladen Bojinovic mit einem Wurf aus dem Rückraum sogar noch die Chance zum Siegtreffer. Für Russland war Timur Dibirow sechsmal erfolgreich.

© SID

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