Handball National
HSV Hamburg holt dank Sieg über Kiel den Supercup

Der HSV Hamburg hat zum zweiten Mal nach 2004 den Supercup gewonnen. In der Münchner Olympiahalle setzten sich die Hanseaten mit 39:35 (18:15) gegen den favorisierten deutschen Meister THW Kiel durch.

Die neue Saison hat für den HSV Hamburg nach Maß begonnen. Vier Tage vor dem Bundesligastart setzten sich die Hanseaten gegen den THW Kiel, Topfavorit der Liga und gleichzeitig Titelverteidiger, am Dienstagabend in München überraschend in der Partie um den Supercup mit 39:35 (18:15) durch. Für Pokalsieger Hamburg, in der vergangenen Saison nur Bundesliga-Zehnter., war es der zweite Erfolg bei der 13. Austragung des Wettbewerbs nach 2004.

Dabei wollte THW-Trainer Noka Sedarusic der Konkurrenz gleich zu Saisonbeginn zeigen, "wie stark wir sind". Doch den Traum, alle Spiele in dieser Saison zu gewinnen, musste das Kieler Starensemble gleich im ersten Pflichtspiel beenden. Ohne den angeschlagenen Zugang Lars Krogh Jeppesen (Barcelona) und Nikola Karabatic fehlte den Kielern, die sich erstmals den historischen Hattrick aus Meisterschaft, Pokalsieg und Champions League sichern wollen, die nötige Durchschlagskraft.

Bereits zur Pause lag der dreimalige Supercup-Sieger vor 10 500 Zuschauern in der ausverkauften Olympiahalle mit 15:18 in Rückstand, nachdem die THW-Angreifer immer wieder am starken HSV-Keeper Goran Stojanovic gescheitert waren. Nach der Pause lag zwischenzeitlich sogar mit sechs Treffern zurück Beste Werfer für den geschlossen auftretenden Pokalsieger waren der Slowene Roman Pungartnik (9) und der von Gummersbach zum HSV gewechselte Kyung-Shin Yoon (8/3). Die besten Schützen bei Kiel, das bereits zum neunten Mal um den Supercup spielte und zum sechsten Mal verlor, waren der Schwede Markus Ahlm (11) und Christian Zeitz (6/1).

Neuer TV-Vertrag unter Dach und Fach

Vor der Partie hatte die Handball-Bundesliga (HBL) einen neuen Fernsehvertrag abgeschlossen. Die Liga hat sich mit der Sportrechte-Agentur Sporta der öffentlich-rechtlichen Sender ARD und ZDF über einen neuen, höher dotierten Dreijahresvertrag plus zweijähriger Option geeinigt. Kurz vor dem Abschluss stehen zudem die Verhandlungen mit dem Spartensender (DSF) und der Vermarktungsagentur Sportfive. Für das komplette Rechte-Paket soll die Liga rund eine Million Euro pro Saison bekommen.

© SID

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