Handball National
THW Kiel holt nächsten Titel

Der THW Kiel bleibt auch in der neuen Saison in der Erfolgsspur. Die "Zebras", die in der vergangenen Spielzeit das Triple gewannen, sicherten sich den Supercup im Spiel gegen die Rhein-Neckar-Löwen mit 41:31 (19:12).

Der deutsche Handball-Meister THW Kiel hat vier Tage vor dem Saisonauftakt in der Handball-Bundesliga seine Titelambitionen eindrucksvoll unterstrichen. Die "Zebras" gewannen zum vierten Mal den Supercup. Das Team von Trainer Zvonimir Serdarusic siegte in München gegen Pokalfinalist Rhein-Neckar Löwen mühelos mit 41:31 (19:12) und zog dadurch mit dem bisher alleinigen Rekordsieger TBV Lemgo gleich, der ebenfalls vier der bisher 14 Finals gewann.

Der Sieg gegen die neuformierten Badener geriet zu keinem Zeitpunkt in Gefahr und bescherte den Kielern nach den Triumphen in Pokal, Meisterschaft und Champions League schon den vierten Titel im Jahr 2007.

Um 20.05 Uhr wurde die neue Saison mit einer kleinen Zeremonie offiziell eröffnet, als 18 Kinder mit den Trikots der 18 Bundesligisten auf das Parkett liefen. Vor 10 500 Zuschauern in der beim dritten Supercup-Finale in Bayerns Landeshauptstadt erstmals nicht ganz ausverkauften Olympiahalle übernahm Kiel von Beginn an das Kommando.

Karabatic baut Kieler Führung aus

Nach sechs Spielminuten schloss Kiels starker Superstar Nikola Karabatic einen Angriff zum 6:2 ab, erstmals führte Kiel mit vier Toren. Über 10:5 und 13:7 bauten die Zebras ihre Führung kontinuierlich aus, bis sie zur Pause erstmals mit sieben Toren vorne lagen.

Weltmeister-Keeper Henning Fritz im Tor der Löwen hatte bis dahin mit einigen Klasseparaden gegen seinen Ex-Klub einen höheren Rückstand verhindert. Auch nach der Pause konnte der Underdog, der das Pokalfinale gegen Kiel 31:33 verloren hatte, dem Sturmlauf des Gegners nicht mehr allzuviel entgegenzusetzen.

Kiel hatte seine besten Werfer in Filip Jicha mit neun Toren und Karabatic (7). Auf Seiten der Löwen trafen Oleg Velyky (6) sowie Andrej Klimovets und Sergej Harbok (5) am häufigsten in das von Thierry Omeyer sicher gehütete THW-Tor.

© SID

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