Handball Nationalmannschaft
Deutsche Handballer gegen Weißrussland in Torlaune

Die deutsche Handball-Nationalmannschaft hat in Hamm einen deutlichen 36:24-Sieg gegen Weißrussland gefeiert. "Wir sind auf einem guten Weg", so Bundestrainer Brand anschließend.

Die deutschen Handballer haben das Länderspieljahr mit einem Kantersieg ausklingen lassen und sich dabei sieben Wochen vor EM-Beginn in ansprechender Form präsentiert. Die Mannschaft von Bundestrainer Heiner Brand kam in Hamm gegen Weißrussland zu einem deutlichen 36:24 (20:11)-Erfolg. Bester Werfer beim zehnten Sieg im zwölften Vergleich mit den nicht für die EM qualifizierten Weißrussen war Uwe Gensheimer (Rhein Löwen)-Neckar mit acht Toren.

"Wir sind auf einem guten Weg"

Tags zuvor hatte die Auswahl des Deutschen Handball-Bundes (DHB) nach fünf Toren von Lars Kaufmann die Weißrussen in Münster mit 28:20 bezwungen. "Wir sind auf einem guten Weg", stellte Brand im Hinblick auf die EM in Österreich (19. bis 31. Januar) fest.

Allerdings besitzt der Weltmeister von 2007 noch weiteres Steigerungspotenzial. "Es gab Schwankungen. Wir sind noch nicht so stabil, um derzeit allerhöchsten Ansprüchen genügen zu können", sagte Brand, der bis zum 15. Dezember seinen vorläufigen 28er-Kader für die EM nominieren muss.

Kurzfristige Ausfälle

Wie schon im ersten Vergleich musste der Bundestrainer vor 2 700 Zuschauern in der ausverkauften Maxipark-Arena in Hamm kurzfristig einige Ausfälle verkraften. Steffen Weinhold fehlte wegen einer Adduktorenverletzung, Manuel Späth knickte im Training um.

Am Dienstag standen neben dem verletzten Kapitän Michael Kraus (Kniegelenksentzündung) auch Sven-Sören Christophersen (Schulterentzündung), Steffen Fäth (Patellasehnenentzündung) und Christian Sprenger (Oberschenkelzerrung) nicht zur Verfügung.

So war der Plan von Brand durchkreuzt worden, aufgrund der hohen Belastung durch Länderspiele, Bundesliga und Europacup zwei komplett verschiedene Mannschaften aufzubieten. Lars Kaufmann, Stefan Kneer und Patrick Groetzki liefen in beiden Partien auf.

Chancenverwertung wurde besser

Die DHB-Auswahl hatte in Hamm lediglich in der Anfangsphase etwas Mühe und ging erstmals in der achten Minute durch Kaufmann in Führung (4:3). Danach offenbarte die Brand-Truppe zwar einige Abstimmungsprobleme in Abwehr und Angriff, doch hatte sie das Geschehen sicher im Griff.

Torhüter Silvio Heinevetter steigerte sich im Verlauf der ersten Halbzeit und auch die Chancenverwertung wurde besser. So setzte sich die DHB-Auswahl in den letzten fünf Minuten der ersten Halbzeit vorentscheidend von 15:11 auf 20:11 ab. Der Erfolg geriet auch im zweiten Durchgang nie in Gefahr.

Nachdem schon am Dienstag Benjamin Herth (Balingen-Weilstetten) und Patrick Wiencek (Tusem Essen) ihr Debüt im Nationaltrikot gefeiert hatten, gaben in Hamm Jacob Heinl (SG Flensburg-Handewitt) und Matthias Flohr (HSV Hamburg) ihren erfolgreichen Einstand und trugen sich auch in die Torschützenliste ein.

© SID

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