Handball Nationalmannschaft
Deutschland spielt beim World Cup um Platz fünf

Durch einen 24:21 (10:10)-Erfolg über Griechenland hat die deutsche Handball-Nationalmannschaft beim World Cup in Helsingborg in der Platzierungsrunde das Spiel um Platz fünf erreicht. Dort wartet die Auswahl Serbiens.

Die deutschen Handballer peilen beim World Cup im schwedischen Helsingborg den fünften Rang an. Die Mannschaft von Bundestrainer Heiner Brand kam in der Platzierungsrunde zu einem 24:21 (10:10)-Sieg gegen Außenseiter Griechenland und trifft nun am Sonntag (13.00 Uhr) in Malmö auf Serbien.

"Sicherlich war es nicht einfach. Die Griechen haben internationales Niveau erreicht", sagte Brand, dessen Team das erhoffte Halbfinale mit zwei Vorrundenniederlagen verspielt hatte: "In der ersten Halbzeit hatten wir Probleme damit, dass der Gegner darauf aus war, unser Spiel zu zerstören. Da konnte man nicht zufrieden sein." Nach der Pause habe sich seine Mannschaft dann aber gesteigert, befand der Bundestrainer: "Jetzt freue ich mich auf das Spiel um Platz fünf. Wir werden versuchen, dort zu gewinnen."

Kehrmann trumpft groß auf

83 Tage vor dem Eröffnungspiel der Heim-WM am 19. Januar 2007 gegen Brasilien war Florian Kehrmann vom TBV Lemgo vor 450 Zuschauern im Idrottens Hus mit acht Toren erfolgreichster Werfer für die Auswahl des Deutschen Handball-Bundes (DHB). Der Kieler Christian Zeitz, der zuvor wegen einer Hüftverletzung ausgefallen und erst am Freitag zur Mannschaft gestoßen war, traf zweimal. Bei den Griechen traf der Gummersbacher Bundesliga-Legionär Alexandro Alvanos siebenmal ins Schwarze.

Die Deutschen kamen im ersten Spielabschnitt nur selten zu gelungenen Offensivaktionen, offenbarten immer wieder Ungenauigkeiten im Abspiel und wirkten streckenweise ein wenig zu überhastet. Erst in der 18. Minute ging der Ex-Europameister durch einen verwandelten Siebenmeter des Hamburgers Torsten Jansen erstmals in Führung.

Nach dem Seitenwechsel hatte das DHB-Team die Begegnung dann aber fest im Griff und zog streckenweise auf bis zu sieben Treffer davon. Die Griechen, die in der WM-Qualifikation am deutschen Vorrundengegner Polen gescheitert waren, fanden im starken deutschen Keeper Henning Fritz vom THW Kiel immer wieder ihren Meister. "Für Fritze war es ein weiterer großer Schritt nach vorn. Auf diese Leistung kann er aufbauen", lobte Brand.

Auch mit dem Comeback von Fritz´ Vereinskollege Christian Zeitz zeigte sich der Coach zufrieden: "Zeitzi war ein positiver Faktor. Er hat in wichtigen Phasen Bälle abgefangen. Ich hoffe, dass sein Gesundheitszustand anhält. Dann haben wir eine Alternative mehr."

© SID

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