Handball Nationalmannschaft: DHB-Auswahl besiegt Kroatien

Handball Nationalmannschaft
DHB-Auswahl besiegt Kroatien

In der heißen Phase vor der Handball-EM in der Schweiz hat Titelverteidiger Deutschland die Auswahl Kroatiens in Pula 31:25 (17:14) geschlagen. Trainer Heiner Brand zeigte sich mit dem Spiel seiner Mannschaft zufrieden.

Titelverteidiger Deutschland hat eineinhalb Wochen vor Beginn der Handball-EM in der Schweiz eine vielversprechende Leistung gegen Kroatien gezeigt. Beim Vierländer-Turnier in Slowenien und Kroatien kam die Mannschaft von Coach Heiner Brand in Pula zu einem ungefährdeten 31:25 (17:14)-Erfolg über den amtierenden Weltmeister. "Unsere Mannschaft hat in vielen Bereichen gut gespielt. Aber diesen Sieg darf man nicht überbewerten, denn die Kroaten haben momentan Probleme", meinte Brand nach dem Erfolg in Pula. Letzter deutscher Gegener ist am Sonntag Ungarn.

Klimowets verletzt

Vor 2 800 Zuschauern in der ausverkauften Halle begann die Partie beim Stande von 0:3 mit einem Schock für die deutsche Mannschaft. Denn nach vier Minuten wurde Andre Klimowets erheblich verletzt. Teamarzt Dr. Marco Kettrukat musste ihn mit drei Stichen unter dem rechten Auge nähen, ein Zahn brach ab, auch der Fuß ist lädiert. Dennoch gelang nach 17 Minuten die erste deutsche Führung zum 8:7, sie wurde bis Halbzeit auf 17:14 ausgebaut.

In der zweiten Hälfte fiel die Vorentscheidung, als die Kroaten beim Stande von 20:17 (36.) für das deutsche Team zehn Minuten kein Tor erzielten und mit 17:26 in Rückstand gerieten. In Gefahr geriet der deutsche Sieg, als Christian Zeitz (53.) die Rote Karte sah, dann auch Florian Kehrmann und Frank von Behren jeweils 2-Minuten-Strafen erhielten. Doch auch mit drei Spielern gab es gegen sechs Kroaten kein Gegentor, bei drei gegen fünf erzielte Michael Kraus sogar noch einen Treffer gegen den Gastgeber, der im 37 Jahre alten Torhüter Sola seinen besten Mann hatte.

Schlüssel zum deutschen Sieg war die starke Abwehr mit einem hervorragenden Torwart Bitter (19 Paraden). Auch Zeitz und von Behren standen gut, im Angriff überzeugten Kehrmann (7/1) und Hens (6 Tore).

© SID

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