Handball Nationalmannschaft
DHB-Handballer mit Remis gegen Spanien

Einen Tag nach der 30:31-Niederlage gegen Spanien, sind die deutschen Handball-Herren in einem erneuten Aufeinandertreffen mit den Iberern zu einem 25:25-Remis gekommen. Markus Baur glänzte mit acht Treffern.

Acht Wochen nach der schwachen Leistung beim Turnier in Paris und sieben Monate vor Beginn der Weltmeisterschaft im eigenen Land (19. Januar bis 4. Februar 2007) kommen die deutschen Handball-Herren so langsam in Fahrt. Zwar gab es am Samstag in Mannheim gegen Weltmeister Spanien eine vermeidbare 30:31 (14:15)-Niederlage, am Sonntag folgte dann aber beim 25:25 (11:11) gegen die Iberer eine Steigerung.

"Die Spiele haben uns gut getan und haben viel Spaß gemacht. Zwar waren einige Spieler am Sonntag platt, aber insgesamt bin ich sehr zufrieden. Es war ein großer Schritt nach vorne", bilanzierte Bundestrainer Heiner Brand nach dem zweiten Duell. Schon am Samstag beim 30:31 vor über 10 000 Zuschauern in Mannheim hatten sich die Männer schon deutlich verbessert präsentiert. "Es macht Spaß, die jungen Spieler zu sehen. Wir haben mittlerweile mehr Auswahl im Kader", sagte Brand.

"Wir müssen noch ruhiger werden"

Fehlende Konzentration und Geduld wurden als Schwächen deutlich. Viele Aktionen, die gut vorbereitet waren, wurden zu hektisch abgeschlossen. "Wir müssen noch ruhiger und abgeklärt werden", fordert Brand, in dessen Reihen Markus Baur (Lemgo) und Lars Kaufmann (Wetzlar) mit jeweils acht Treffern beste Schützen in den beiden Partien waren.

Brand konnte allerdings in beiden Spielen nicht seine Bestbesetzung aufbieten. Nachdem bereits im Vorfeld Oleg Velyky (Kronau), Volker Michel (Göppingen), Oliver Roggisch (Magdeburg), Christian Sprenger (Magdeburg), Christian Zeitz (Kiel) und Henning Fritz (Kiel) absagen mussten, erwischte es beim Lehrgang im badischen Steinbach auch Torwart Johannes Bitter, der sich eine Kapselverletzung im Fuß zuzog und vier Wochen pausieren muss.

© SID

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