Handball Nationalmannschaft
DHB-Herren patzen gegen Schweden

Die deutsche Handball-Nationalmannschaft hat das erfolgreiche WM-Jahr 2007 mit einer überraschenden Niederlage abgeschlossen. In Halmstad musste sich der Weltmeister mit 31:32 (16:15) gegen Schweden geschlagen geben.

Zum Abschluss des erfolgreichen WM-Jahres 2007 hat sich die deutsche Handball-Nationalmannschaft mit einer unerwarteten Niederlage von ihren Fans verabschiedet. Knapp sechs Wochen vor dem EM-Beginn in Norwegen (17. bis 27. Januar) verlor der Weltmeister in Halmstad gegen den ersatzgeschwächten Rekord-Europameister Schweden mit 31:32 (16:15).

"Mit der Angriffsleistung bin ich in beiden Spielen zusammengenommen zufrieden. An der Abwehr gilt es allerdings, noch ein wenig zu feilen. Insgesamt bin ich mit dem Stand der EM-Vorbereitung aber einverstanden", sagte Bundestrainer Heiner Brand, der am Samstag vom Deutschen Olympischen Sportbund (Dosb) zu Deutschlands Trainer des Jahres gekürt worden war

Jansen glänzt mit neun Treffer

Als bester Werfer im Team von Bundestrainer Heiner Brand, der am Samstag vom Deutschen Olympischen Sportbund (Dosb) zu Deutschlands Trainer des Jahres gekürt worden war, zeichnete sich der Hamburger Torsten Jansen mit neun Treffern aus. Auch Rückkehrer Jens Tiedtke vom TV Großwallstadt zeigte mit sieben Toren eine starke Vorstellung und bekam ein Sonderlob. "Jens wird sicherlich eine weitere Chance bekommen. er hat sich aufgedrängt", erklärte der Nationalcoach.

Rekord-Europameister Schweden hatte seine erfolgreichsten Schützen in Henrik Lundström vom THW Kiel, der sieben Mal ins Schwarze traf. Für Brands Schützlinge war es die letzte Bewährungsprobe vor Ablauf der Nominierungsfrist für den 24-köpfigen vorläufigen EM-Kader am 15. Dezember.

Im Vergleich zum ersten Test gegen die Schweden zwei Tage zuvor konnte sich die DHB-Auswahl trotz streckenweise sehenswerter Offensiv-Kombinationen nie entscheidend von den Schweden absetzen. Zwar lagen die Deutschen nach 20 Minuten bereits mit vier Toren in Führung, bis zur Pause mussten sie den Gegner jedoch wieder bis auf einen Treffer herankommen lassen und gerieten nach dem Seitenwechsel durch Unkonzentriertheiten in der Abwehr sogar in Rückstand.

Allerdings rotierte Brand im Verlauf der Begegnung viel und gab Spielern aus der zweiten Reihe die Chance, sich zu beweisen. Zudem musste der Coach neben Andrej Klimovets (Bandscheibenvorfall) auch den am Samstag abgereisten Mannschaftskapitän Markus Baur ersetzen. Der Routinier war am Samstag wegen eines Pflichtspiels zu seinem Schweizer Klub Pfadi Winterthur abgereist.

Die beiden letzten Testspiele vor dem EM-Beginn bestreitet die deutsche Mannschaft am 5. Januar in Rostock und einen Tag später in Schwerin jeweils gegen die Auswahl Montenegros.

© SID

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