Handball Nationalmannschaft
Rainer Osmann beerbt Armin Emrich

Rainer Osmann tritt als Trainer der deutschen Frauenhandball-Nationalmannschaft die Nachfolge von Armin Emrich an. Der 58-Jährige betreute bislang die Juniorinnen.

Rainer Osmann wird der neue Trainer der deutschen Frauenhandball-Nationalmannschaft. Die Beförderung des bisherigen Juniorinnen-Nationaltrainers und langjährigen Betreuers des österreichischen Männer-Teams beschloss das DHB-Präsidium am Dienstag während einer Sitzung in Dortmund einstimmig. Osmann tritt die Nachfolge von Armin Emrich an.

"Mit Rainer Osmann ist es uns gelungen, einen anerkannten Handball-Fachmann für ein Amt zu verpflichten, das viel Sensibilität erfordert. Wir wissen unser Frauenteam bei ihm in besten Händen", sagte DHB-Präsident Ulrich Strombach.

Osmann zeigte sich angesichts seiner Beförderung zum A-Nationaltrainer stolz. "Ich freue mich sehr, dass mir der DHB diese verantwortungsvolle Aufgabe übertragen hat", sagte der 58-Jährige, der sich einen Namen als Trainer des Bundesligisten Thsv Eisenach gemacht hatte. Derzeit bereitet er sich mit den Juniorinnen auf die Qualifikation zur U19-EM (10. bis 12. August in Owen/Teck, Sindelfingen und Ostfildern) vor. Er wird die A-Mannschaft erstmals in den WM-Play-offs gegen Serbien am 6./7. und 13. Juni betreuen. Emrich, der das Amt 2005 übernommen und die DHB-Damen dreimal in vier Jahren in EM- oder WM-Halbfinals geführt hatte, war Anfang des Jahres aus persönlichen Gründen zurückgetreten. Auslöser für den Schritt sollen unüberbrückbare Differenzen mit dem Ligaverband Hbvf gewesen sein.

© SID

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