Handball Nationalmannschaft
Schwarzer freut sich auf Olympia und Karriereende

Nach den Olympischen Spielen wird Christian Schwarzer noch ein Jahr für die Rhein-Neckar Löwen spielen, danach freut er sich schon auf seinen neuen Posten beim DHB.

Weltmeister Christian Schwarzer hat vor seinem zweiten Comeback in der Handball-Nationalmannschaft bereits konkrete Vorstellungen für die Zeit nach dem endgültigen Karriereende. Nach seinen vierten Olympischen Spielen steht für den 38-Jährigen noch eine Saison bei den Rhein-Neckar Löwen an, dann will er sich dem Nachwuchs als Jugendkoordinator beim Deutschen Handball-Bund (DHB) widmen. "Und dann werde ich wohl auch ab 2009 Co-Trainer von Heiner Brand in der Nationalmannschaft", sagte Schwarzer in einem Interview mit der Westdeutschen Zeitung (Dienstagausgabe).

Der Bundestrainer hatte "Blacky", der für sein Abschiedsspiel schon den 7. Juni 2009 ins Auge gefasst hat, vor den Sommerspielen in Peking wie bereits vor der erfolgreichen Heim-WM reaktiviert. Am Dienstag wird der Kreisläufer im Trainingslager in Meran zur Mannschaft stoßen.

"Ich habe das Vertrauen zurückgezahlt"

Mit dem Bundestrainer verbindet Schwarzer ein "freundschaftliches Verhältnis. Da ist viel gegenseitiges Vertrauen. Ich muss Heiner sehr dankbar sein, dass er mir die Möglichkeit gegeben hat, bei der WM 2007 noch einmal zurückzukehren und Weltmeister zu werden. Ich habe dieses Vertrauen aber auch zurückgezahlt".

Leicht hatte sich Schwarzer sein Comeback nicht gemacht - schließlich verringerte er die Chancen für Kandidaten wie Christoph Theuerkauf und Jens Liedtke auf einen Platz im Olympia-Kader. "Natürlich war das ein Grund für meine lange Überlegung. Heiner hat mir berichtet, dass die Kreisläufer-Kandidaten über die Ankündigung meiner Rückkehr geschockt waren. Da musste ich auch schlucken", verriet Schwarzer. "Aber der Bundestrainer hat auch gesagt, dass es ja letztlich seine sportliche Entscheidung ist, mit der ich ja gar nichts zu tun hätte."

© SID

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