Handball WM: Brand erschrocken über sich selbst

Handball WM
Brand erschrocken über sich selbst

Mit seinem heftigen Wutanfall nach dem WM-Hauptrundenspiel gegen Norwegen hat Heiner Brand auch sich selbst überrascht: "Das war ein Ausbruch der Ohnmacht", so der Bundestrainer.

Bundestrainer Heiner Brand muss nach seinem Wutausbruch bei der Handball-WM in Kroatien aller Voraussicht nach keine Konsequenzen durch den Weltverband IHF befürchten. "Uns liegt kein Bericht vor. Normalerweise passiert da nichts mehr", sagte IHF-Generalsekretär Peter Mühlematter dem Sport-Informations-Dienst (sid).

Brand war nach dem Hauptrundenspiel gegen Norwegen (24:25) wegen einiger umstrittener Entscheidungen mit erhobener Faust auf die slowenischen Schiedsrichter Nenad Krstic und Peter Ljubic zugestürmt.

"Das war ein Ausbruch der Ohnmacht", meinte Brand, der einräumte, dass er selber erschrocken gewesen sei, als er die Bilder noch einmal im Fernsehen sah. "In meinem Alter ist die Kraft in der rechten Geraden aber auch nicht mehr vorhanden", sagte der 56-Jährige scherzhaft. Mit einer Bestrafung rechne er nicht, so Brand.

© SID

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