Handball WM
DHB-Damen verpassen Überraschung gegen Dänemark

Die deutschen Handball-Damen haben ihr drittes WM-Spiel gegen Olympiasieger Dänemark knapp mit 26:27 (14:12) verloren und müssen die Qualifikation zur Hauptrunde verschieben. Ein Fünf-Tore-Vorsprung reichte dabei nicht.

Knapp daneben ist auch vorbei: Deutschlands Handballerinnen mussten bei der WM in St. Petersburg/Russland mit dem 26:27 (14:12) gegen Olympiasieger Dänemerk im dritten Spiel die erste Niederlage einstecken müssen. Somit ist der Einzug in die Hauptrunde noch nicht sicher. Das bislang so überzeugende Team von Bundestrainer Armin Emrich verspielte dabei in einem hochdramatischen Match einen zwischenzeitlichen Fünf-Tore-Vorsprung.

Doch bereits ein Erfolg in den noch ausstehenden beiden Gruppenspielen am Freitag gegen Brasilien oder am Samstag gegen die Elfenbeinküste (beide 17.00 Uhr MEZ/live in Eurosport) würde der Auswahl des Deutschen Handball-Bundes (DHB) zum sicheren Einzug in die nächste Runde reichen.

Krause beste Torschützin

Vor 400 Zuschauern im Jubiläums-Sportpalast konnte auch die überragende Nadine Krause (9/3 Tore/Leverkusen) die 44. Niederlage im 84. Duell mit dem Vize-Europameister aus Skandinavien nicht verhindern. Auch, weil Dänemark-Legionärin Grit Jurack (4/2/Viborg) ausgerechnet in ihrem 200. Länderspiel gegen das Team aus ihrer Wahlheimat einen schwarzen Tag erwischte.

26 Stunden nach dem Prestigeerfolg gegen Österreich (34:27) präsentierte sich die nur als Nachrücker ins WM-Feld gerutschte Emrich-Sieben zunächst äußerst deckungsstark. Ihre ausgezeichnete WM-Form bestätigte dabei Keeperin Sabine Englert (Leverkusen), die am zwischenzeitlichen 14:9 (27.)-Vorsprung maßgeblichen Anteil hatte. Für die glücklose Jurack, die sich allein in der ersten Halbzeit sieben Fehlwürfe leistete, sprang lange Zeit ihr Rückraum-Pendant Krause in die Bresche.

Erster Rückstand nach 40 Minuten

Nach dem Wechsel leistete sich der EM-Fünfte aber ungewohnte Konzentrationsschwächen im Abschluss und geriet nach 40 Minuten erstmals in Rückstand (18:19). Die Däninnen kamen immer wieder über den Tempogegenstoß zum Erfolg und zogen entscheidend auf 26:24 (56.) davon. Da die Punkte gegen diejenigen Mannschaften mitgenommen werden, die die Hauptrunde erreichen, hätte ein Erfolg gegen die mitfavorisierten Skandinavierinnen doppelt gewogen.

© SID

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