Handball WM
DHB-Frauen bangen um Einsatz von Krause

Die deutschen Handball-Frauen müssen im WM-Halbfinale am Samstag gegen Norwegen womöglich auf den Einsatz von Nadine Krause verzichten. Die Welthandballerin laboriert an einem Kapselanriss im rechten Sprunggelenk.

Hiobsbotschaft für die deutsche Frauenhandball-Nationalmannschaft: Vor dem Halbfinale der WM am Samstag (17.30 Uhr/live bei Eurosport) in Paris gegen Europameister Norwegen bangt das Team um den Einsatz von Welthandballerin Nadine Krause.

Die Dänemark-Legionärin vom FC Kopenhagen hatte sich im Viertelfinale am Donnerstag gegen Afrikameister Angola (36:33) einen Kapselanriss im rechten Sprunggelenk zugezogen, als sie in der 59. Minute unglücklich umknickte.

"Nadine war sehr gelassen, als sie in den Krankenwagen stieg. Und das Prinzip Hoffnung lebte noch mehr, als sie aus dem Krankenhaus zurückkam. Sie hatte tierische Schmerzen, aber wir hoffen", sagte Bundestrainer Armin Emrich. Am Donnerstagabend sowie am spielfreien Freitag wurde Krause von den DHB-Medizinern im Mannschaftshotel unweit der Seine intensiv behandelt, um so ihre Einsatzchancen zu erhöhen.

Ania Rösler nachnominiert

Emrich hatte bereits am Donnerstagabend auf die ungewisse Situation reagiert und Rückraumspielerin Ania Rösler vom 1. FC Nürnberg nachnominiert. Die 25 Jahre alte Rechtshänderin reiste bereits am Freitagmorgen nach Paris und soll am Samstag auflaufen.

Da Emrich bislang nur 15 statt der erlaubten 16 Spielerinnen nominiert hatte, konnte er seinen Kader mit Rösler komplettieren. Nach Krauses Verletzung hatte sich die personelle Situation auf der "Königsposition" im linken Rückraum verschärft, nachdem zuvor auch Maike Brückmann (TSG Ketsch) wegen Rückenbeschwerden aus dem Aufgebot gestrichen werden musste. Dafür hatte Emrich am Donnerstag Rechtsaußen Ulrike Stange vom Bundesligisten HC Leipzig berufen.

© SID

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