Handball WM
DHB-Frauen landen Kantersieg über Elfenbeinküste

Im fünften Spiel der Handball-Weltmeisterschaft in St. Petersburg haben die DHB-Frauen den vierten Sieg eingefahren. Gegen die Elfenbeinküste kam die Mannschaft von Trainer Armin Emrich zu einem deutlichen 40:24-Erfolg

Die Hauptrunde kann kommen: Nach dem vierten Sieg im fünften Spiel bei der Handball-Weltmeisterschaft der Frauen in St. Petersburg/Russland geht die deutsche Nationalmannschaft gestärkt aus der Vorrunde hervor. Gegen die Elfenbeinküste landete die Mannschaft von Trainer Armin Emrich einen klaren 40:24 (19:10)-Sieg und baute ihr Punktekonto auf 8:2 aus. In der Hauptrunde treffen die deutschen Damen auf Titelverteidiger Frankreich, Geheimfavorit Rumänien und die Ukraine.

Deutschland hat die Gruppenphase als Zweiter hinter Dänemark überstanden, da der punktgleiche Olympiasieger das direkte Duell mit 27:26 für sich entschieden hatte. Während die Skandinavierinnen wie auch die Rumäninnen mit vier Punkten in die Hauptrunde starten, hat die Ausswahl des Deutschen Handball-Bundes (DHB) wie die Ukraine zwei Pluszähler auf dem Konto. Frankreich und Brasilien beginnen die nächste Turnierphase mit null Punkten.

"Insgesamt haben wir uns bislang sehr gut präsentiert. Gegen die Elfenbeinküste habe ich mich vor allen Dingen über die Spielfreude derer gefreut, die bislang nur wenig zum Einsatz gekommen waren", lobte Emrich und betonte: "Ich blicke der Hauptrunde optimistisch entgegen."

Neukamp beste Werferin

Vor 300 Zuschauern im Jubiläums-Sportpalast besiegelten Sabrina Neukamp (7 Tore/Leverkusen) und Anja Althaus (7/Trier) den zweiten Sieg im erst zweiten Duell mit den Afrikanerinnen. Einen Tag nach dem souveränen Erfolg gegen Brasilien (32:24) zeigte der EM-Fünfte eine über weite Strecken konzentrierte Leistung und nutzte die einseitige Partie zum Experimentieren.

Emrich gönnt Leistungsträgerinnen eine Pause

Emrich konnte es sich sogar leisten, unter anderem die bisher so überzeugenden Sabine Englert (Leverkusen) im Tor und Susanne Henze (Buxtehude) auf Außen zu schonen. Nach zwei schwächeren Partien warf sich auch Grit Jurack (6/3/Viborg) in ihrem 202. Länderspiel den Frust von der Seele. Zusammen mit Nadine Krause (6/Leverkusen) hatte die Dänemark-Legionärin beim 11:5 (17.)-Zwischenstand schon zehn Treffer erzielt. Nach dem Wechsel gab Emrich der "zweiten Garnitur" noch mehr Spielanteile, die in erster Linie Rechtsaußen Neukamp nutzte.

Nach der starken Bilanz der Vorrunde, in der nur knapp gegen Dänemark (26:27) verloren wurde, träumt das nur als Nachrücker ins WM-Feld gerutschte DHB-Team weiter von einer Medaille. "Wir wollen natürlich ins Halbfinale. Mit dieser Mannschaft könnte das machbar sein", unkte Spielmacherin Nina Wörz (Leipzig).

Die Emrich-Equipe spielt am Montag zunächst gegen Frankreich, am Dienstag gegen Rumänien und am Donnerstag gegen die Ukraine. Die Anwurfzeiten werden erst am Sonntag endgültig festgelegt. Nur die jeweils ersten beiden Teams der zwei Hauptrundengruppen erreichen das Halbfinale.

© SID

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