Handball WM
DHB-Frauen nur noch mit kleiner Halbfinal-Chance

Für Deutschlands Handballerinnen ist das Halbfinale bei der WM in St. Petersburg/Russland nach einer klaren 26:37 (14:20)-Niederlage gegen Geheimfavorit Rumänien in weite Ferne gerückt.

Bei der Weltmeisterschaft in St. Petersburg/Russland können Deutschlands Handballerinnen nicht mehr aus eigener Kraft ins Halbfinale einziehen. Die Mannschaft von Bundestrainer Armin Emrich verlor ihr zweites Hauptrundenspiel gegen Geheimfavorit Rumänien klar mit 26:37 (14:20) und muss am Dienstagabend auf die Schützenhilfe des entthronten Weltmeisters Frankreich hoffen. "Wir wussten, dass irgendwann ein Rückschlag kommen wird. Aber egal was passiert, die Moral der Mannschaft ist so gut, dass wir im nächsten Spiel wieder unser wahres Leistungsvermögen zeigen werden", meinte Emrich.

Französische Schützenhilfe notwendig

Nur bei einem Erfolg der Equipe Tricolore über Olympiasieger Dänemark könnte der Traum vom Halbfinale noch rund 44 Stunden weiterleben. Doch selbst in diesem Fall und einem folgenden Sieg der Auswahl des Deutschen Handball-Bundes (DHB) am Donnerstag in der abschließenden Hauptrundenpartie gegen die Ukraine (17.00 Uhr MEZ/live in Eurosport) wäre der EM-Fünfte auf die Unterstützung von Rumänien angewiesen. Die bereits fürs Halbfinale qualifizierten Osteuropäerinnen müssten gegen die Däninnen gewinnen, um den größten Erfolg der deutschen Mannschaft seit acht Jahren doch noch sicher zu stellen.

Nur 24 Stunden nach der Gala gegen Titelverteidiger Frankreich (32:26) konnten auch Nina Wörz (6/Leipzig) und Grit Jurack (6/1/Viborg) die 40. Niederlage im 68. Duell mit dem EM-Siebten aus Rumänien nicht verhindern. Nach ausgeglichenem Beginn offenbarten die nur als Nachrücker ins WM-Feld gerutschten Deutschen ungewohnte Schwächen in der Abwehr und kassierten im ersten Abschnitt gleich drei Treffer in Unterzahl.

Schwächste Turniervorstellung des DHB-Teams

Weil auch die bis dato beste DHB-Turnierwerferin Nadine Krause (Leverkusen) nicht wie gewohnt traf, zogen die technisch überlegenen Rumäninnen vorentscheidend von 11:10 (18.) auf 17:10 (23.) davon. Auch nach dem Wechsel blieb die ersehnte Leistungssteigerung aus. Vielmehr bot der WM-Zwölfte von 2003, der einen Platz unter den ersten Acht aber sicher hat, die schwächste Turniervorstellung und lag zeitweise mit zehn Toren zurück.

© SID

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%