Handball WM
DHB rechnet mit Zuschauer-Boom bei der WM

Der sportliche Höhepunkt im nächsten Jahr soll hierzulande die Handball-WM werden. Der Deutsche Handballbund (DHB) rechnet mit einem Turnier der Superlative und hofft auf einen regelrechten Zuschauer-Boom.

Das kommende Jahr soll ganz im Zeichen der Handball-WM stehen. So will Ulrich Strombach, der Präsident des Deutschen Handballbundes (DHB), neue "Maßstäbe" in allen Bereichen setzen. Das Turnier, das vom 19. Januar bis 4. Februar 2007 stattfindet, soll die längste und größte WM aller Zeiten werden. Laut DHB-Vize Horst Bredemeier werden insgesamt über 300 000 Zuschauer erwartet.

Seit Beginn der ersten Verkaufsphase Mitte Dezember vergangenen Jahres sind rund 60 000 Tickets verkauft worden. Die zweite Phase, bei der erstmals nicht nur Karten der "deutschen Linie" angeboten werden, beginnt am 6. Februar. Das Eröffnungsspiel des Gastgebers am 19. Januar 2007 in der Max-Schmeling-Halle in Berlin ist bereits seit einer Woche ausverkauft.

Noch Probleme beim Ticketverkauf

Bredemeier ist auch optimistisch, den zwischen dem Verband und den Betreibern der zwölf WM-Hallen schwelenden Streit um das Ticketing in Kürze endgültig beilegen zu können. "Am Rande der EM wird es weitere Gespräche geben, aber es ist fast alles in trockenen Tüchern", sagte der frühere Bundestrainer.

Streitpunkt der beiden Parteien waren einzelne Punkte des Ticketings, dessen Rechte der DHB an eine Firma weiterverkauft hatte. Unter anderem hatte Daniel Hopp als Betreiber der SAP-Arena in Mannheim die hohe Vorverkaufsgebühr von 1,50 Euro plus 15 Prozent des Kartenwerts kritisiert.

Der DHB will während der EM in der Schweiz einen WM-Flyer präsentieren und plant in der kommenden Woche in Basel und Zürich weitere Aktionen. Die vom weltgrößten Handball-Verband in die Schweiz eingeladenen Vertreter der WM-Hallen sollen zudem die Möglichkeit bekommen, "vor Ort praktische Erfahrungen zu sammeln", wie DHB-Präsident Ulrich Strombach betonte.

Auslosung voraussichtlich am 15. Juli

Nach einem Gespräch zwischen dem DHB, der den 15. Juli 2006 für die WM-Auslosung vorgeschlagen hat, und dem Weltverband IHF am Montag sollen zudem in punkto Vermarktung weitere Informationen verkündet werden.

Die große Werbewelle soll aber erst nach der Fußball-WM in Deutschland Mitte Juli anrollen. "Erst dann ist die Aufmerksamkeit der Leute da, erst dann wollen wir richtig angreifen", erklärte Bredemeier die Strategie.

© SID

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