Handball WM
Gutes WM-Los für deutsche Handballer

Bei der Auslosung für die erste Gruppenphase der WM 2007 hat Heiner Brand ein gutes Händchen bewiesen. Als "Glücksfee" bescherte er seiner Nationalmannschaft in Polen, Brasilien und Argentinien lösbare Aufgaben.

Heiner Brand hat der deutschen Nationalmannschaft bei der Ziehung für die Gruppenphase der WM 2007 im eigenen Land (19. Januar bis 4. Februar) in Berlin ein gutes Los beschert. Der Olympia-Zweite von 2004 trifft in der Vorrunde der bislang längsten Weltmeisterschaft aller Zeiten auf Außenseiter Brasilien (19. Januar), Argentinien (21. Januar) sowie den EM-Zehnten Polen (22. Januar). In der Hauptrunde könnten dann aber bereits Europameister Frankreich oder der WM-Vierte Tunesien warten.

Brand: "Keine Mannschaft wird durchmarschieren"

Gemäß der Regeln des Veranstaltungs- und Organisationskomitees des Weltverbandes IHF hatte Bundestrainer Brand als Vertreter des WM-Gastgebers vor der letzten Losrunde die Qual der Wahl und entschied sich nach fünfminütiger Beratung für die Zuteilung in die Gruppe C. "Es wird sicher keine Mannschaft durchmarschieren, weil die Spitze doch sehr eng ist. Aber es gibt sicher Favoriten in den Gruppen. Auch Polen muss man mitfavorisieren", sagte der 53-jährige Brand. Die Polen werden vom ehemaligen Bundesligaprofi Bogdan Wenta trainiert. Das Eröffnungsspiel des Olympia-Zweiten von 2004 am 19. Januar in der Berliner Max-Schmeling-Halle ist bereits seit Monaten ausverkauft. Die weiteren Partien bestreitet die Brand-Sieben in Halle/Westfalen.

Die jeweils ersten beiden der insgesamt sechs Vierergruppen erreichen die Hauptrunde. Die Dritten und Vierten jeder Gruppe spielen erstmals den Presidents-Cup aus. WM-Spielorte sind neben Berlin in der Vorrunde Kiel, Bremen, Magdeburg, Halle/Westfalen, Wetzlar und Stuttgart. Gastgeber für die beiden Hauptrundengruppen sind Dortmund und Mannheim. Die Viertel- und Halbfinals finden in Hamburg und Köln statt. Das Endspiel, das "kleine Finale" sowie weitere Platzierungsspiele sind ebenfalls in der Kölnarena zu sehen. Mit zwölf Spielstätten sind mehr Hallen als jemals zuvor bei einer WM eingebunden. Zu den WM-Favoriten zählen Titelverteidiger Spanien, Europameister Frankreich und Olympiasieger Kroatien.

Die Gruppen in der Übersicht:

Gruppe A: Tunesien, Slowenien, Kuwait, Grönland Gruppe B: Frankreich, Island, Ukraine, Australien Gruppe C: Deutschland, Polen, Brasilien, Argentinien Gruppe D: Spanien, Tschechien, Ägypten, Katar Gruppe E: Dänemark, Norwegen, Ungarn, Angola Gruppe F: Kroatien, Russland, Marokko, Korea

© SID

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