Handball WM
Jurack führt deutschen WM-Kader an

Torjägerin Grit Jurack steht an der Spitze des Aufgebots der deutschen Handballerinnen für die WM in St. Petersburg (5. bis 18. Dezember). Im 16-köpfigen Kader stellt Bayer Leverkusen das größte Kontingent.

Das WM-Aufgebot der deutschen Handballerinnen wird von Dänemark-Legionärin Grit Jurack in die insgesamt 17. Titelkämpfe geführt. Das Turnier wird vom 5. bis 18. Dezember im russischen St. Petersburg ausgetragen.

Die Torjägerin, die jüngst als zweite Spielerin nach Kathrin Mietzner die Schallmauer von 1 000 Länderspiel-Treffern durchbrach, ist die einzige "Legionärin" im 16-köpigen Kader des EM-Fünften. Linkshänderin Jurack ist mit 197 Länderspielen (1 016 Tore) auch die Erfahrenste. Mit sechs Spielerinnen stellt Bayer Leverkusen das größte Kontingent.

"Wir dürfen keine Luftschlösser bauen"

Bundestrainer Armin Emrich nominierte erwartungsgemäß exakt die Mannschaft, die am vergangenen Sonntag die WM-Generalprobe gegen Slowenien (31:28) in Dortmund gewonnen hatte. Nach sieben Siegen in zehn Vorbereitungsspielen blickt Emrich der WM optimistisch entgegen. "Wir haben uns in den letzten Monaten spielerisch gefunden und weiterentwickelt", lobte der 54-Jährige, relativierte aber etwaige Medaillen-Träume: "Wir dürfen keine Luftschlösser bauen."

Die Auswahl des Deutschen Handball-Bundes (DHB) war nach verpasster Qualifikation erst als Nachrücker für Taiwan ins WM-Feld gerutscht. Bei der WM trifft das Emrich-Team in der Vorrunde auf Olympiasieger Dänemark, Polen, Österreich, Brasilien und die Elfenbeinküste. Die jeweils ersten Drei der vier Sechsergruppen erreichen die Hauptrunde. Die deutsche Mannschaft hatte zuletzt 1997 bei der WM im eigenen Land eine Medaille (Bronze) geholt.

Am Donnerstag trifft sich der WM-Kader zu einem abschließenden dreitägigen Lehrgang in der Sportschule Grünberg. Mit dabei sein wird auch wieder die zuletzt angeschlagene Dortmunderin Nadine Härdter (Fingerverletzung).

© SID

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