Handball WM: Kroaten nehmen Spanier auseinander

Handball WM
Kroaten nehmen Spanier auseinander

Mit 32:22 demontierte Gastgeber Kroatien bei der Handball-WM Mitfavorit Spanien. Auch Polen (31:27 gegen Tunesien) und Ungarn (31:20 gegen Argentinien) sicherten das Weiterkommen.

Gastgeber Kroatien hat mit einem Handball-Fest gegen Spanien seine Goldambitionen bei der WM unterstrichen. Die Mannschaft um Rückraumstar Ivano Balic führte den Olympia-Dritten beim 32:22 (18:11) förmlich vor und versetzte 12 000 Zuschauer in Split in Jubelstimmung. In der Gruppe B spielen die Kroaten nun am letzten Spieltag gegen die ebenfalls ungeschlagenen Schweden um den Sieg. Die Skandinavier setzten sich 30:19 gegen Kuwait durch. Beide hatten sich schon zuvor für die Hauptrunde qualifiziert.

Polen, Dänemark und Ungarn in der Hauptrunde

Neben Titelverteidiger Deutschland machten am vierten Gruppenspieltag auch Vize-Weltmeister Polen, Europameister Dänemark und Ungarn das Weiterkommen perfekt. Die Polen setzten sich 31:27 (16:11) gegen Tunesien durch, haben 6:2 Punkte auf dem Konto und spielen in Varazdin nun am Donnerstag (17.30 Uhr/live bei RTL) gegen Deutschland (7:1) um den Sieg in der Gruppe C.

Dann stehen sich auch Russland (5:3) und Mazedonien (4:4) im Kampf um den dritten Platz gegenüber. Rekord-Olympiasieger Russland schrammte am Mittwoch beim 29:28 (17:14) gegen Außenseiter Algerien nur knapp an einer Blamage vorbei. Aus den vier Sechsergruppen kommen je drei Teams weiter.

In der Gruppe D machten die Dänen durch einen 26:17 (12:7)-Erfolg über Ägypten und mit 8:0 Punkten ihr Weiterkommen klar. Norwegen verpasste diesen Schritt dagegen. Der Gastgeber der EM 2008 unterlag Sergien 26:27 (10:12) und muss nun auf das letzte Gruppenspiel in Porec gegen Dänemark hoffen. Neben Serbien hat auch Brasilien nach einem 26:24 (14:10) gegen Saudi-Arabien noch die Chance auf die nächste Runde.

In der Gruppe A schaffte Ungarn als zweites Team den Sprung in die Hauptrunde. Der Mannschaft um Rückraumass Laszlo Nagy reichte ein 31:20 (17:8) gegen Argentinien, um das Punktekonto auf 7:1 zu schrauben. Am Donnerstag spielen sie nun gegen den ungeschlagenen Olympiasieger Frankreich, für den Welthandballer Nikola Karabatic beim 35:26 (15:9) gegen Slowakei neunmal traf, um den Gruppensieg.

Norwegen patzt gegen Serbien

Für die Slowaken geht es dann gegen Rumänien, die Australien 40:20 (21:9) abfertigten, um den letzten Platz für die Hauptrunde. Die Franzosen, gemeinsam mit Kroatien als heißester Goldanwärter gehandelt, hatten ihr Weiterkommen bereits am Dienstag perfekt gemacht.

© SID

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