Handelsblatt-Teamcheck
Ein ganz enges Rennen

Kanada, Russland, Tschechien und Schweden - noch vier Mannschaften sind im Rennen um den Titel bei der Eishockey-WM 2005. Jede von ihnen hat ihre Stärken, jede ihre Schwächen. Der Team-Check von Handelsblatt.com sagt ihnen, wer am ehesten das Zeug zum Weltmeister hat.

HB DÜSSELDORF. Bei den Namen Jaromir Jagr, Joe Thornton, Daniel Alfredsson und Maxim Afinogenov wird es Eishockey-Fans warm ums Herz. Die diesjährige Weltmeisterschaft steht im Zeichen des NHL-Lockout. Viele Topstars sind dabei. Bei den vier Mannschaften die im Halbfinale stehen, sind gleich ein Dutzend Topstars vertreten.



Die "Tre Kronors"

In der Vorrunde konnten bei den Schweden vor allem vier Spieler überzeugen: Goalie Henrik Lundqvist, der mit seinen 23-Jahren bereits ein ganz großer ist, und die drei NHL-Spieler Daniel Alfredsson, Daniel Sedin und Samuel Pahlsson. Alfredsson ist der eindeutige Team-Leader der Schweden, der in engen Spielen gefragt ist, sein Team nach vorne zu bringen. Im Viertelfinale gegen die Schweiz schoss Daniel Sedin den entscheidenden Siegtreffer zum denkbar knappen 2:1-Sieg gegen die Eidgenossen.

Den Schweden fehlen sicherlich ihre großen Topstars Peter Forsberg und Mats Sundin, doch das Team hat sich bisher als Einheit präsentiert und so auch in der Zwischenrunde Titelverteidiger Kanada mit 5:4 besiegt. Viele Spieler bei den Schweden sind noch sehr jung und nicht so erfahren auf dem internationalen Parkett. Der 24-jährige Danile Sedin, der in der NHL für die Vancouver Canucks spielt, zeigt jedoch, dass auch junge Akteure in ganz wichtigen Spielen Verantwortung übernehmen können. Bei den Canucks verdient Sedin bisher lediglich 1,1 Millionen Dollar, doch sein Salär dürfte sich schon bald deutlich nach oben bewegen. Während des NHL-Lockouts spielte er in der schwedischen Liga bei MoDo Hockey of the Elitserein.

Handelsblatt.com-Prognose:
Die Schweden sind ein gute Mannschaft, werden sich jedoch gegen die starken und erfahreneren Tschechen im Halbfinale nicht durchsetzen können. Gelingt ihnen doch der Finaleinzug, dürften sie es gegen Russland oder Kanada ebenfalls sehr schwer haben. Unsere Einschätzung: Für die Skandinavier ist im Halbfinale Schluss!

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