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Hannover nach Sieg in Berlin wieder Tabellenerster

Am zehnten Spieltag der DEL haben die Hannover Scorpions die Frankfurt Lions als Tabellenführer abgelöst. Die Scorpions gewann mit 5:4 bei den Eisbären Berlin, die Frankfurter verloren 1:2 gegen die Hamburg Freezers.

Die Frankfurt Lions haben am zehnten Spieltag der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) die Tabellenführung wieder an die Hannover Scorpions abgeben müssen. Die Hessen unterlagen auf heimischem Eis den Hamburg Freezers überraschend mit 1:2 (0:0, 0:0, 1:2) und rutschten mit 21 Punkten auf Rang drei ab. An die Spitze kehrte Hannover (22) durch einen 5:4 (0:2, 2:0, 3:2)-Sieg bei Titelverteidiger Eisbären Berlin zurück.

Ingolstadt feiert vierten Sieg in Serie

Die Mannschaft der Stunde ist aber der ERC Ingolstadt (21) auf Rang zwei. Mit 6:3 (3:2, 1:0, 2:1) bei den Krefeld Pinguinen verbuchten die Bayern den vierten Sieg in Folge. Dagegen verliert Meister Berlin den Kontakt zur Spitze. Der Titelverteidiger kassierte gegen Hannover die vierte Niederlage hintereinander und liegt bereits acht Punkte hinter dem Spitzenreiter aus Niedersachsen zurück. Vierter sind die DEG Metro Stars (20), die bereits am Samstag 6:3 (2:1, 0:1, 4:1) beim Tabellenschlusslicht Kassel Huskies gesiegt hatten.

Den höchsten Sieg seit drei Jahren feierten die Kölner Haie (16). Mit dem 9:1 (2:0, 5:0, 2:1) gegen die Augsburger Panther verbesserte sich der achtmalige deutsche Meister auf den sechsten Platz und verbuchte den deutlichsten Erfolg seit dem 10:2 am 11. Oktober 2002 gegen die Schwenninger Wild Wings. Im Kellerduell setzten sich die Iserlohn Roosters mit 6:2 (3:1, 2:1, 1:0) gegen Aufsteiger EV Duisburg durch.

Nürnberg gegen Mannheim wurde abgesagt

Abgesagt wurde das Heimspiel der Nürnberg Ice Tigers gegen die Mannheimer Adler. Als ein Eismeister zur Befestigung der Tore Löcher ins Eis bohrte, beschädigte er ein Rohr, daraufhin trat Kühlflüssigkeit aus. Beide Klubs einigten sich darauf, die Partie an einem neuen Termin in Nürnberg nachzuholen. Nürnberg übernahm die Kosten für die Anreise der Mannheimer in Höhe von 5 000 Euro.

In Frankfurt mussten die Fans bis zur 41. Minute auf das erste Tor warten. Dann brachte Patrick Boileau die Lions in Führung. Doch Alan Letang glich für die Hamburger aus (50.), für den Sieg der Gäste sorgte Jacek Plachta (56.). Vor nur 3 056 Zuschauern in Krefeld ließen sich die Ingolstädter auch durch einen frühen 0:1-Rückstand durch Richard Pavlikovsky (3.) nicht aus dem Rhythmus bringen. Martin Jiranek (8.) und Cameron Mann (12., 16.) sorgten bei einem weiteren Gegentor von Pavlikovsky (18.) schon vor der ersten Drittelpause für einen 3:2-Vorsprung. Robert Valicevic (33.), erneut Jiranek (42.) und Florian Keller (51.) brachten den siebten Saisonsieg des ERC unter Dach und Fach. Ted Drury (57.) gelang nur noch eine Ergebniskorrektur für Krefeld.

Eisbären verlieren nach Torwartwechsel

Im Berliner Wellblechpalast führten die Eisbären nach dem ersten Drittel durch Tore von Micki Dupont (1.) und Andre Rankel (13.) mit 2:0, ehe die Scorpions durch Treffer von Mike Green (32.) und Sascha Goc (35.) zum Ausgleich kamen. Vor dem Schlussabschnitt setzte Eisbären-Trainer Pierre Page sein Wechselspiel im Tor fort und nahm Daniar Dschunussow für Youri Ziffzer vom Eis. Prompt ging die Partie noch verloren: Steve Guolla (45.), erneut Green (46.) und Andreas Morczinietz (48.) überwanden Ziffzer, für die Berliner trafen nur noch Richard Mueller (43.) und Mark Beaufait (51.).

In der Kölnarena sahen 9 998 Zuschauer Treffer von Kai Hospelt (15.), Tino Boos (20.), Dave Mcllwain (21.), Stephane Julien (27. und 30.), Jean-Yves Roy (36.), Lasse Kopitz (37.), Sebastian Furchner (46.) und Ivan Ciernik (53.) für die Haie, das Ehrentor der Gäste erzielte Brandan Yarema (58.).

© SID

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