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Heras kurz vor Triumph in Spanien

Roberto Heras steht bei der 60. Spanien-Rundfahrt kurz vor seinem vierten Gesamtsieg. Der Titelverteidiger baute seinen Vorsprung beim Einzelzeitfahren auf der vorletzten Etappe aus. Tagessieger wurde Ruben Plaza.

Der spanische Rennstall Liberty-Seguros kann den Sekt kalt stellen. Roberto Heras steht kurz vor seinem vierten Triumph bei der 60. Spanien-Rundfahrt. Bereits 2000, 2003 und 2004 siegte der Lokalmatador bei der Vuelta. Beim Einzelzeitfahren auf der vorletzten Etappe über 38,9 Kilometer von Guadalajara nach Alcala de Henares kam Heras nur 0,6 Sekunden hinter dem spanischen Sieger Ruben Plaza (Comunidad Valenciana) ins Ziel und baute seinen Vorsprung in der Gesamtwertung vor dem Russen Denis Mentschow (Rabobank) auf 4:36 Minuten aus.

Mentschow enttäuscht mit Rang vier

Mentschow, der das erste lange Zeitfahren der Vuelta über 59 Kilometer für sich entschieden hatte, wurde nur Vierter hinter dem Spanier Carlos Sastre (CSC). Dessen Landsmann Oscar Sevilla vom T-Mobile-Team fiel unterdessen nach einem Platz im Mittelfeld am Samstag zwar in der Gesamtwertung vom sechsten auf den siebten Rang zurück, hat seine angestrebte Platzierung unter den besten zehn Fahrern aber sicher.

Bester deutscher Fahrer war Uwe Peschel (Scheidegg) vom Team Gerolsteiner als 24. mit einem Rückstand von 2:15 Minuten auf den Sieger. T-Mobile-Kapitän Erik Zabel aus Unna landete unterdessen 4:48 Minuten zurück auf Rang 88.

Am Sonntag führt das 21. und abschließende Teilstück über 136,5 Kilometer rund um Madrid.

© SID

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