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Herr & Co. unterstreichen Aufwärtstrend

Alexander Herr, Georg Späth und Michael Uhrmann landeten beim Sommer-Grand-Prix der Skispringer im polnischen Zakopane auf den Rängen sechs bis acht. Platz eins ging an den Tschechen Jakub Janda.

Die deutschen Skispringer haben beim Sommer-Grand-Prix im polnischen Zakopane mit den Plätzen sechs bis acht ihre aufsteigende Form unterstrichen. Die 5 000 Schweizer Franken für den Sieg gingen an Jakub Janda, der mit 283,9 Punkten für Flüge auf 127,5 und 138m den ersten tschechischen Erfolg in der Geschichte des Wettbewerbs perfekt machte. Der Österreicher Thomas Morgenstern (283,7) wurde Zweiter vor Landsmann Wolfgang Loitzl (266,9) und verteidigte seine Führung in der Gesamtwertung der Sommerserie erfolgreich.

Alexander Herr (Rohrhardsberg) flog als Sechster (258,9 Punkte) für 125,5 und 130 Meter zum besten Ergebnis nach seiner halbjährigen Verletzungspause: "Ich hoffe, das war der Durchbruch." Direkt hinter ihm landeten Georg Späth (Oberstdorf/258,5) und Michael Uhrmann (Rastbüchl/254,3) ebenfalls unter den Top Ten.

Der viermalige Weltmeister Martin Schmitt (Furtwangen) hatte nach den enttäuschenden Ergebnissen bei den letzten Springen auf den Wettbewerb verzichtet und trainierte stattdessen im heimischen Schwarzwald. Bester Deutscher war in Zakopane übrigens der nach Streitigkeiten mit dem Verband in die Schweiz gewechselte Michael Möllinger auf Platz vier, der polnische Volksheld Adam Malysz enttäuschte vor 20 000 Fans dagegen auf Rang 26.

"Das passt, was meine Jungs gezeigt haben. Wir sind auf dem richtigen Weg", kommentierte Bundestrainer Peter Rohwein. In der Nationenwertung liegt Deutschland auf dem zweiten Platz hinter Österreich.

In der Grand-Prix-Wertung führt Morgenstern bei "Halbzeit" mit 285 Punkten vor Loitzl (260), Janda (226) und Georg Späth (151). Das nächste Springen der Sommertour findet am Mittwoch in Val di Fiemme statt.

© SID

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