Hiobsbotschaft für DEB-Team
WM-Aus für Seidenberg nach „Knock-Out“

Nach dem Check des Kanadiers Shea Weber ist die Weltmeisterschaft für Yannic Seidenberg offenbar vorzeitig vorbei. Bundestrainer Uwe Krupp hält es für unwahrscheinlich, dass der Ingolstädter nochmals zum Einsatz kommt.

HB MYTISCHTSCHI. Für Yannic Seidenberg ist die Eishockey-WM offenbar bereits beendet. Der Ingolstädter hatte in der zweiten Minute des Auftaktspiels gegen Kanada (2:3) bei einem Check gegen den Kopf eine Gehirnerschütterung erlitten. "Es ist sehr unwahrscheinlich, dass er noch spielt", sagte Bundestrainer Uwe Krupp am Montag vor dem Vorrundenspiel gegen die Slowakei: "Da steht eine ganze Karriere auf dem Spiel."

Seidenberg war vom Kanadier Shea Weber in vollem Lauf mit dem Ellbogen am Kopf getroffen worden. Die Szene glich einem Knock-Out beim Boxen. Danach war der 23-Jährige benommen vom Eis geführt worden. Bei den anschließenden Tests stellte sich heraus, dass er eine Gehirnerschütterung erlitten hatte. NHL-Profi Weber wurde daraufhin vom Direktorat des Internationalen Eishockey-Verbandes (IIHF) für drei Spiele gesperrt.

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