Hochbetrieb für Räumfahrzeuge
Oberstdorf versinkt vor WM-Start im Schnee

Pünktlich zum Start der Titelkämpfe haben die Meteorologen aber ein Nachlassen der Schneefälle und Wetterbesserung versprochen.

HB OBERSTDORF. Die ausgiebigen Schneefälle am Alpenrand werden den Beginn der Nordischen Ski-Weltmeisterschaft am Mittwoch in Oberstdorf nicht beeinträchtigen. Vor dem größten Sportereignis dieses Jahres in Deutschland müssten sich allerdings die Räumkommandos kräftig ins Zeug legen, erklärte am Montag ein Sprecher des Organisationskomitees. Pünktlich zum WM-Start haben die Meteorologen den Oberstdorfern ein Nachlassen der Schneefälle und Wetterbesserung versprochen.

Seit Sonntag sind in Oberstdorf rund 30 Zentimeter Neuschnee gefallen. "In früheren Jahren musste zur Vierschanzentournee öfters mal Schnee mit Lastwagen aus den hoch gelegenen Seitentälern heran gekarrt werden. Diesmal ist es umgekehrt", schilderte Pressesprecher Thomas Weiß am Montag die Lage. In den Wettkampfstätten wird der Neuschnee zusammengeschoben und abtransportiert. Auch die rund 1600 Sonderparkplätze vor dem Ort werden durch die Niederschläge nicht gefährdet. "Das Eis als Unterlage hat gehalten. Jetzt muss nur neu gewalzt werden", erklärte Weiß.

Oberstdorf rechnet während der Weltmeisterschaft (16.-27.2.) mit rund 300 000 Besuchern, die Hälfte davon wird mit dem Zug erwartet. Über 200 000 Eintrittskarten sind bereits verkauft. Die Bahn setzt während der WM ihren Fahrplan im Allgäu außer Kraft. Fernzüge aus Ulm, Augsburg und München enden in Kempten. Von hier aus verkehren Pendelzüge im Takt von 20 bis 30 Minuten nach Oberstdorf. Vom Bahnhof im WM-Ort ist die Schanzenanlage am Schattenberg zu Fuß zu erreichen. Zum Langlaufstadion im Süden der Gemeinde fahren Pendelbusse. Ein Shuttle-Verkehr ist auch von den Auffangparkplätzen am Ortsrand ins Zentrum und ins Langlaufstadion eingerichtet.

Auf den Straßen rechnet die Polizei, die während der zwölf Tage mindestens 250 Beamte einsetzen will, mit Behinderungen. Ins südliche Oberallgäu führt lediglich eine weitgehend nur zweispurige Bundesstraße mit einem Bahnübergang und engen Ortsdurchfahrten. "Wer zu den Wettkämpfen pünktlich in Oberstdorf sein will, sollte frühzeitig losfahren, am besten mit der Bahn", raten die Organisatoren.

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