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Hockey-Damen lassen Schottland keine Chance

Der Start in die Feldhockey-Europameisterschaft ist den deutschen Damen mit einem 8:0-Kantersieg über Schottland mehr als geglückt. Die Olympiasieger von Athen kombinierte flüssig und stand in der Defensive sicher.

Die deutschen Hockeydamen sind ihrer Favoritenrolle bei der Feldhockey-Europameisterschaft gerecht geworden und gewannen das erste Spiel mit 8:0 (5:0) gegen Schottland. Das Team von Bundestrainer Markus Weise setzte sich nach einer streckenweise erstklassigen Leistung im ersten Vorrundenmatch der Gruppe B souverän gegen den Außenseiter durch und unterstrich damit seine Titelambitionen. Fanny Rinne (9., 28.), Natascha Keller (17., 22.), Kerstin Hoyer (32), Anke Kühn (45.), Marion Rodewald (65.) und Silke Müller (67.) erzielten die Tore für den Olympiasieger, in dessen Kader noch neun "Golden Girls" von Athen stehen.

"Das Ergebnis spricht für sich", sagte Mannschaftsführerin Marion Rodewald: "Acht Tore gegen die defensiven Schottinnen muss man erst mal schießen. Dieser Start gibt uns viel Selbstvertrauen."

Am Montag gegen die Ukraine

Bereits am Montag (19.00 Uhr Mesz) folgt für die Auswahl des Deutschen Hockey-Bundes (DHB) gegen die Ukraine die zweite Vorrundenpartie, in der sie ebenfalls klar favorisiert ist. Im abschließenden Gruppenspiel gegen England am Mittwoch (16.00 Mesz) geht es dann voraussichtlich um den Gruppensieg. Top-Favorit und Titelverteidiger Niederlande spielt in der anderen Gruppe A.

"Für uns ist die Halbfinalteilnahme Pflicht", sagte Weise: "Wir haben wieder eine Mannschaft, die um den Titel mitspielen kann." Dieses Selbstvertrauen zeigte sein Team gegen die nur zweitklassigen Schottinnen von Anfang an. Die frühe Führung durch die erste Strafecke gab der Mannschaft zusätzliche Sicherheit. Die deutschen Damen kombinierten sicher und schnell nach vorne und ließen in der Abwehr kaum Torchancen der Gegnerinnen zu.

© SID

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