Hockey Europacup
Titel für Hamburg - Nur Rang vier für München

Während die Frauen vom Club an der Alster Hamburg die deutsche Siegesserie im Hallenhockey-Europacup der Landesmeister fortsetzten, mussten sich die Männer vom Münchner SC mit Rang vier begnügen.

Die Hockey-Damen vom Club an der Alster haben das deutsche Titel-Abonnement beim Hallen-Europacup der Landesmeister verlängert. Die Hamburgerinnen gewannen in eigener Halle das Endspiel gegen Ritm Grodno (Weißrussland) durch ein Golden Goal von Maike Achtmann in der fünften Minute der Nachspielzeit 3:2 (2:2, 1:2) und sicherten sich damit ihrem Klub den ersten internationalen Titel bei den Frauen. Auch nach der 18. Austragung des Wettbewerbs haben nur deutsche Teams gewonnen.

Den Herren vom Münchner SC ist dagegen die Verteidigung ihres Vorjahres-Titels misslungen. Nach der 4:6 (2:2)-Halbfinalniederlage vom Samstag gegen Pocztowiec Posen musste sich der Klub am Sonntag auch im Spiel um Platz drei geschlagen geben. Der deutsche Hallenmeister von 2006 unterlag dem Club de Campo Madrid 7:12 (4:7).

München durch Torwart-Verletzung gehandicapt

Die Münchner waren allerdings gehandicapt, weil Torwart Max Weinhold wegen einer Knieverletzung nicht spielen konnte. Der frischgebackene Weltmeister musste durch Feldspieler Simon Alzner ersetzt werden. Weinhold hatte die Verletzung gegen Posen erlitten. Neuer Europacupsieger ist Posen, das im Finale Arminen Wien 6:3 (1:1) bezwingen konnte.

Alster und Grodno lieferten den etwa 1 500 Zuschauern eine dramatische Begegnung. Martina Ludlei brachte die Gastgeberinnen zwar bereits in der dritten Minute durch einen Siebenmeter in Führung, in der Folge liefen sich die Hamburgerinnen aber immer wieder an der engen Deckung von Grodno fest. Die Weißrussinnen warteten auf Konterchancen und waren noch vor der Pause durch Wolha Schintar und Julia Piatrowa mit Strafecken erfolgreich.

Landshut rettet Alster in die Verlängerung

Alster berannte nach der Pause zwar ununterbrochen das Gästetor, aber erst Nationalspielerin Rebecca Landshut traf mit einer Strafecke fünf Minuten vor Ende der regulären Spielzeit zum Ausgleich. Achtmann schaffte den umjubelten Siegtreffer ebenfalls mit einer Ecke hoch ins Netz 26 Sekunden vor Ende der ersten Verlängerungshalbzeit.

Die Hamburgerinnen hatten das Endspiel durch einen 3:0 (2:0)-Halbfinalerfolg über Kampiong Utrecht erreicht, die sich Sonntag durch einen 3:1 (2:0)-Erfolg über Hftc Wilna (Litauen) Platz drei sicherten.

© SID

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