Hockey Olympia
Spanien bangt um Olympia - Aserbaidschan hofft

Den spanischen Hockey-Frauen droht nach zwei Dopingfällen der Ausschluss bei Olympia in Peking. Der Aserbaidschan als Finalgegner des Qualifikationsturniers könnte nachrücken.

Die olympischen Spiele in Peking (8. bis 24. August) könnten ohne die eigentlich qualifizierten spanischen Hockey-Frauen stattfinden. Den Siegern des Qualifikations-Turniers droht nach zwei Dopingfällen der Ausschluss. Der Hockey-Weltverband FIH informierte die Iberer darüber, dass auch die B-Proben der zwei betroffenen Spielerinnen im Spiel im April in Aserbaidschan positiv waren.

Zugleich kündigte der Verband eine Anhörung der beiden Spanierinnen an. "Die Anhörung findet noch im Juni statt und wird feststellen, ob eine Verletzung der Anti-Doping-Regeln begangen wurde. Wenn ja, wird über die Sanktionen zu beraten sein", heißt es in einer FIH-Erklärung.

Die Namen der beiden Spielerinnen wurden bisher nicht bekannt. Die Regeln des Weltverbandes sehen aber vor, dass man das gesamte Team bestrafen kann, wenn mehr als eine Akteurin betroffen ist. Wenn Spanien disqualifiziert werden würde, würde Aserbaidschan trotz der 2:3-Niederlage im Finale nachrücken.

Der spanische Verband hatte nach Bekanntgabe der positiven A-Probe alle Vorwürfe zurückgewiesen und von Sabotage gesprochen. Die Iberer vermuteten, dass sich Gastgeber Aserbaidschan das Olympia-Ticket auf diese Art doch noch sichern wollte.

© SID

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