Hoyzer als Ideengeber beschuldigt
Hoyzer: Ich war nicht der Anstifter

Ex-Schiedsrichter Robert Hoyzer bestreitet, den Wettskandal im deutschen Fußball angeleiert zu haben. Momentan lebt der 25-Jährige von Arbeitslosengeld.

HB BERLIN. Ex-Schiedsrichter Robert Hoyzer bestreitet, der Anstifter zum Wett- und Manipulationsskandal im deutschen Fußball gewesen zu sein. Der 25-Jährige sagte in einem Interview mit der "Bild am Sonntag", diese Behauptung des bislang Hauptbeschuldigten Ante S. entspräche überhaupt nicht der Wahrheit.

«Allein der finanzielle Vorteil aus den Manipulationen, den jeder einzelne daraus gezogen hat, wird verdeutlichen können, wer welchen Tatbeitrag geleistet hat», sagte Hoyzer. Der Kroate Ante S. hatte vor der Berliner Staatsanwaltschaft Hoyzer zum Ideengeber des Betrugs erklärt.

Hoyzer leugnet zudem, mehr als die 67.000 Euro kassiert zu haben, die unzweifelhaft für Spielmanipulationen in seine Tasche geflossen waren. Ante S. hatte behauptet, Hoyzer habe deutlich mehr verdient. «Ich habe weder mehr Geld erhalten, noch irgendwo Geld versteckt», sagte Hoyzer.

Der 25-Jährige wohnt zurzeit bei Bekannten. Er erhält nach eigenen Angaben Arbeitslosengeld.

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