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HSV Hamburg buhlt um Trainer Martin Schwalb

Auf der Suche nach einem neuen Trainer ist Handball-Bundesligist offenbar fündig geworden. Die Norddeutschen wollen Martin Schwalb, derzeit Coach beim Ligakonkurrenten HSG D/M Wetzlar, verpflichten.

Nach der Trennung von Trainer Christian Fitzek steht Handball-Bundesligist HSV Hamburg offenbar kurz vor der Verpflichtung von Martin Schwalb vom Ligakonkurrenten HSG D/M Wetzlar. "Wenn Martin unbedingt weg will, werden wir ihm keine Steine in den Weg legen. Allerdings müssen die Rahmenbedingungen stimmen. Bis zum Wochenende wird eine Entscheidung fallen", sagte Wetzlars Sportlicher Leiter Rainer Dotzauer am Mittwochmittag.

Da Schwalb bei den Mittelhessen allerdings noch einen Vertrag bis 2008 besitzt, müssten die Hamburger den Ex-Nationalspieler aus seinem laufenden Vertrag "herauskaufen". "Das kann in Form von Spielern oder Geld sein", meinte Dotzauer, der sich am Dienstag bereits mit HSV-Geschäftsführer Dierk Schmäschke getroffen und erste Vereinbarungen getroffen hat. Dotzauer: "Jetzt warte ich auf eine Reaktion von Martin Schwalb." Schmäschke hatte betont, dass man "keinen Schnellschuss" brauche, sondern mit der Lösung "langfristig etwas aufbauen" wolle.

Der HSV Hamburg hatte am Montagabend seinen Coach Fitzek wegen des schwachen Saisonstarts mit 7:11 Punkten aus den ersten neun Spielen entlassen. Der 42-jährige Schwalb, der bereits vor der Saison auf der Wunschliste von HSV-Präsident Andreas Rudolph stand, hatte nach der Insolvenz der SG Wallau-Massenheim vor der Saison einen Drei-Jahres-Vertrag bei Wetzlar unterschrieben. Mit 2:12 Punkten steht der Pokalfinalist von 1997 und 2001 derzeit in der Tabelle nur auf Platz 15 und schwebt in Abstiegsgefahr.

© SID

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