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Hushovd gewinnt Sprint der Spitzengruppe

T-Mobile-Kapitän Erik Zabel hatte auf der fünften Etappe der Vuelta ebenso wie Alessandro Petacchi nichts mit dem Ausgang des Rennens zu tun. Thor Hushovd aus Norwegen setzte sich in der Spitzengruppe nach 176km durch.

Auf dem steilsten Anstieg des Tages hat der Norweger Thor Hushovd den Grundstein für seinen Sieg auf der fünften Etappe der Vuelta gelegt. T-Mobile-Kapitän Erik Zabel ließ sich beim einzigen Bergpreis zwölf Kilometer vor dem Ziel ebenso wie der schon zweimal erfolgreiche Italiener Alessandro Petacchi abhängen. Beide kamen in der ersten Verfolgergruppe an.

Mcgee bleibt in Gold

Vize-Weltmeister Zabel hatte nach 176km zwischen Alcazar de San Juan und Cuenca 51 Sekunden Rückstand auf Hushovd, der einen klaren Sprintsieg für das Team Credit Agricole herausfuhr. Der Gewinner des Grünen Trikots der Tour de France setzte sich nach 3:41:52 Stunden vor den beiden Spaniern Miguel Perdiguero und Josep Jufre durch, zeitgleich kam T-Mobile-Profi Oscar Sevilla (Spanien) auf dem 28. Platz an. Das Goldtrikot des Spitzenreiters in der Gesamtwertung verteidigte der Australier Bradley Mcgee, auf dem zehnten Rang hat Titelverteidiger Roberto Heras (Spanien) weiter 1:20 Minuten Rückstand.

"Wir haben zwar das Loch zu acht Ausreißern zufahren können, aber Erik ist an dem sehr steilen Berg nicht mehr nach vorne gekommen. Das ist schade, aber leider nicht zu ändern", sagte T-Mobile-Teamleiter Frans von Looy. Auch die Profis vom Team Gerolsteiner konnten sich am Mittwoch nicht in Szene setzten. "Während des ganzen Rennens waren wir immer in vielen vorderen Gruppen vertreten, aber am Ende nicht in der entscheidenden, die sich abgesetzt hat. Da war nichts mehr zu machen", sagte Teamchef Reimund Dietzen.

Donnerstag erste Bergankunft

Nach der Passage durch die La Mancha wartet am Donnerstag die erste Bergankunft der diesjährigen Spanien-Rundfahrt in der Sierra de Sudar auf die Fahrer. 217km nach dem Start in Cuenca wird das 1980m hoch gelegene Ziel in Aramon Valdelinares über einen 8,6km langen Schlussanstieg mit durchschnittlich 6,5 Prozent Steigung erreicht. Vor dem Bergpreis der ersten Kategorie sind bereits zwei der zweiten und einer der dritten Klasse zu bewältigen.

© SID

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