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Iaaf will sich gegen Frankes Vorwürfe wehren

Anders als der DLV zieht die Iaaf in Betracht, gegen den Dopingexperten Werner Franke und seine Frau rechtlich vorzugehen. Beide hatten den Verbänden vorgeworfen im Anti-Dopingkampf "scheinheilig, sogar korrupt" zu sein.

Die gewagten Dopingvorwürfe des Heidelberger Dopingexperten Werner Franke und seiner Frau Brigitte Berendonk haben möglicherweise ein Nachspiel. Der Leichtathletik-Weltverband Iaaf erwägt rechtliche Schritte einzuleiten. Die beiden hatten am Wochenende in einem Artikel der Süddeutschen Zeitung dem Deutschen Leichtathletik-Verband (DLV) und der Iaaf vorgeworfen, auf dem Gebiet des Anti-Dopingkampfes "bewiesenermaßen scheinheilige, sogar korrupte Organisationen" zu sein.

"Wir lassen gerade prüfen, ob wir dagegen rechtlich vorgehen können", erklärte Iaaf-Pressesprecher Nick Davies auf Anfrage des Sport-Informations-Dienstes (sid).

Dagegen will der DLV nicht gegen Franke klagen. Präsident Clemens Prokop: "Nach diesen unsäglichen verbalen Beleidigungen nehmen wir Herrn Franke als Doping-Experten nicht mehr ernst und setzen uns somit nicht mehr mit ihm auseinander."

© SID

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