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Ingolstadt setzt sich in DEL-Spitzengruppe fest

Durch einen 6:3-Erfolg bei der Krefeld Pinguinen hat der ERC Ingolstadt den vierten Sieg in Folge gefeiert und sich in der DEL-Spitzengruppe festgesetzt. Meister Eisbären Berlin unterlag hingegen den Hannover Scorpions.

In der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) ist der ERC Ingolstadt derzeit nicht zu stoppen. Mit 6:3 (3:2, 1:0, 2:1) bei den Krefeld Pinguinen verbuchten die Bayern den vierten Sieg in Folge und setzten sich damit vorerst in der Spitzengruppe fest. Dagegen verliert Meister Eisbären Berlin den Kontakt zur Spitze. Der Titelverteidiger kassierte mit 4:5 (2:0, 0:2, 2:3) gegen die Hannover Scorpions die vierte Niederlage hintereinander und liegt bereits acht Punkte hinter den Niedersachsen zurück.

Rekordsieg für Kölner Haie

Den höchsten Sieg seit drei Jahren feierten die Kölner Haie. Mit dem 9:1 (2:0, 5:0, 2:1) gegen die Augsburger Panther festigte der achtmalige deutsche Meister einen Play-off-Platz und verbuchte den deutlichsten Erfolg seit dem 10:2 am 11. Oktober 2002 gegen die Schwenninger Wild Wings.

Vor nur 3 056 Zuschauern in Krefeld ließen sich die Ingolstädter auch durch einen frühen 0:1-Rückstand durch Richard Pavlikovsky (3.) nicht aus dem Rhythmus bringen. Martin Jiranek (8.), Cameron Mann mit zwei Powerplay-Toren (12. und 16.) sorgten bei einem weiteren Gegentor von Pavlikovsky (18.) schon vor der ersten Drittelpause für einen 3:2-Vorsprung. Robert Valicevic (33.), erneut Jiranek (42.) und Florian Keller (51.) brachten den siebten Saisonsieg des ERC unter Dach und Fach. Ted Drury (57.) gelang nur noch eine Ergebniskorrektur für Krefeld.

Eisbären verspielen 2:0-Führung

Im Berliner Wellblechpalast führten die Eisbären nach dem ersten Drittel durch Tore von Micki Dupont (1.) und Andre Rankel (13.) mit 2:0, ehe die Scorpions durch Treffer von Mike Green (32.) und Sascha Goc (35.) zum Ausgleich kamen. Vor dem Schlussabschnitt setzte Eisbären-Trainer Pierre Page sein Wechselspiel im Tor fort und nahm Daniar Dschunussow für Youri Ziffzer vom Eis. Prompt ging die Partie noch verloren: Steve Guolla (45.), erneut Green (46.) und Andreas Morczinietz (48.) überwanden Ziffzer, für die Berliner trafen nur noch Richard Mueller (43.) und Mark Beaufait (51.).

In der Kölnarena stand es nach Treffern von Kai Hospelt (15.) und Tino Boos (20.) vor 9 998 Zuschauern nach dem ersten Drittel nur 2:0 für die Haie. Im Mittelabschnitt sorgten dann Dave Mcllwain (21.), Stephane Julien (27. und 30.), Jean-Yves Roy (36.) und Lasse Kopitz (37.) für klare Verhältnisse. Sebastian Furchner (46.) und Ivan Ciernik (53.) trafen noch im letzten Drittel für Köln, den Ehrentreffer der Gäste erzielte Brandan Yarema (58.).

© SID

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