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Ingolstadt zieht Scorpions den Stachel

Die Hannover Scorpions habe am siebten DEL-Spieltag eine 1:4-Heimniederlage gegen den ERC Ingolstadt kassiert und die Tabellenführung an die Frankfurt Lions verloren, die sich mit 2:1 bei Adler Mannheim durchsetzten.

Gleich mit der ersten Saisonniederlage haben die stark gestarteten Hannover Scorpions ihre Tabellenführung in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) verloren. Nach sechs Siegen und dem besten Saisonstart seit sieben Jahren unterlag das Team von Trainer Kevin Gaudet ("Langsam wird mir das ein bisschen unheimlich") am siebten Spieltag mit 1:4 (1:1, 0:3, 0:0) gegen den ERC Ingolstadt. Neuer Spitzenreiter sind die Frankfurt Lions, die das Derby beim Erzrivalen und Vizemeister Adler Mannheim mit 2:1 (1:0, 1:0, 0:1) gewannen. Das Team von Coach Rich Chernomaz führt die Tabelle nun mit 18 Punkten vor Hannover an (16), hat aber ein Spiel mehr auf dem Konto.

Niederlagen für Haie und DEG Metro Stars

Meister Eisbären Berlin zog nach einem 4:3 (1:1, 1:0, 1:2, 1:0) nach Penaltyschießen gegen die Kölner Haie in der Tabelle an Mannheim (12 Punkte) vorbei und hat nun 14 Punkte auf dem Konto. Den entscheidenden Penalty verwandelte Florian Busch für Berlin. Die erste Heimniederlage der Saison mussten die DEG Metro Stars hinnehmen. Die Rheinländer verloren nach einer 2:0-Führung noch mit 3:4 (2:0, 1:2, 0:1, 0:1) nach Penaltyschießen gegen die Iserlohn Roosters. Marc Greig setzte den entscheidenden Treffer für die Gäste.

Den dritten Saisonsieg verbuchte Neuling Füchse Duisburg durch ein 2:1 (0:1, 1:0, 0:0, 1:0) nach Penaltyschießen gegen die Augsburger Panther, die die dritte Auswärtsniederlage in Folge kassierten. Den entscheidenden Penalty verwandelte Robert Francz. Den zweiten Erfolg in dieser Saison feierten die Hamburg Freezers mit dem 2:0 (0:0, 1:0, 1:0) gegen die Kassel Huskies und gaben mit nun sieben Punkten die Rote Laterne des Tabellenletzten an die Nordhessen (5) ab.

Ingolstadt macht im zweiten Drittel alles klar

Hannover ging zwar durch Brad Tapper nach zwei Minuten in Führung, verlor dann aber den Faden. Doug Ast glich im Powerplay aus (9.). Christoph Höhenleitner (24.), Florian Keller (26.) und Robert Valicevic (39.) drehten den Spieß endgültig zugunsten von Ingolstadt.

Für Frankfurt war Torjäger Pat Lebeau bereits nach 19 Sekunden erfolgreich, Michael Bresagk erhöhte auf 2:0 (27.). Für Mannheim reichte es nur noch zum Anschlusstreffer von Pierre Hedin (50.).

© SID

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