Internationale Sportgerichtshof erteilt Freigabe
Astana-Team erhält Startrecht

Das Astana-Team darf nun doch an der 93. Tour de France teilnehmen. Der internationale Sportgerichtshof CAS erteilte dem spanischen Rennstall von Kapitän Alexander Winokurow am Donnerstagabend das Startrecht.

Wende im Ausschlussverfahren zur 93. Tour de France: Der spanische Astana-Radrennstall kann bei der am Samstag beginnenden "Großen Schleife" nun doch starten. Der internationale Sportgerichtshof CAS erteilte dem Team von Kapitän Alexander Winokurow am Donnerstagabend das Startrecht und wies somit einen zuvor eingereichten Ausschluss-Antrag des Tour-Veranstalters ASO ab.

Die Astana-Mannschaft ist nun zur medizinischen Kontrolle zugelassen, der sich alle Fahrer unterziehen müssen. Zur Tour-Parade war Astana am Donnerstagabend wegen des ASO-Antrags nicht zugelassen. Am Donnerstagmorgen hatte Astana-Profi Jörg Jaksche seinen Tour-Verzicht erklärt. Der Ansbacher laboriert an einer schweren Erkältung.

Keinerlei offizielle Informationen

ASO hatte Astana wegen einer möglichen Verwicklung in die spanische Dopingaffäre zum freiwilligen Startverzicht aufgefordert. Daraufhin hatte der Rennstall vorsorglich den CAS angerufen.

CAS-Einzelrichter Guido de Croock (Belgien) begründete seine Entscheidung damit, keinerlei offizielle Informationen über die Untersuchungen der spanischen Dopingfahnder erhalten zu haben. Damit bestehe auch für die Tour-Veranstalter kein Grund, dem Team die Starterlaubnis zu verweigern. Wenige Stunden zuvor war bekannt geworden, dass die Tour-Favoriten Jan Ullrich und Ivan Basso zum Kreis der 58 Personen gehören, gegen die Spaniens Dopingfahnder angeblich ermitteln.

© SID

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