Ironman in Hawaii
„Triathlon macht fitter, gesünder und athletischer“

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„Ein Hobbyathlet braucht fünf Jahre Training für einen Ironman“

Schafft das auch ein Hobbysportler, der Laufen, Schwimmen und Radfahren kann?
Ja. Wenn man sich die Starterfelder beim Triathlon ansieht, sind Profis eine ganz klare Minderheit. Die Lebensläufe der Starter belegen, dass sich viele auch im Job besonders fordern. Oft sind es Manager, die weit mehr als 40 Stunden pro Woche arbeiten. Solche Menschen wollen auch privat Überdurchschnittliches leisten. Als reiner Hobbyathlet, der erst im Alter mit Ausdauersport angefangen hat, sollte man jedoch schon mit fünf Jahren Vorbereitung rechnen, um einen Ironman auf gesunde Art vor dem Besenwagen zu bewältigen.

Wie bereitet man sich auf solch ein Event vor?
Langfristig! Man beginnt mit dem Training für kürzere Triathlons wie Jedermann-Triathlons im ersten Jahr: 200 Meter Schwimmen, fünf Kilometer Radfahren und 1500 Meter Laufen. Im 2. und 3. Jahr könnte es die olympische Distanz sein, also 1,5 Kilometer Schwimmen, 40 Kilometer auf dem Rad und ein Zehn-Kilometer-Lauf. Danach sollte man ungefähr zwei Jahre die Halbdistanz als längsten Wettkampf absolvieren. Erst danach macht es Sinn, einen Ironman in Angriff zu nehmen.

Worauf sollten die Sportler achten?
Auf die Technik! Die wenigsten kommen vom Schwimmen, weshalb viele dort mit der Technik kämpfen. Es ist essenziell, das Schwimmen von der Pike auf zu lernen. Technikprobleme lassen sich schwer eliminieren, wenn man bereits jahrelang mit schlechter Technik geschwommen ist. Dasselbe gilt für das Laufen. Wer technisch gut schwimmt und läuft, muss nicht nur deutlich weniger trainieren, sondern tut auch seiner Gesundheit einen Gefallen, insbesondere im Laufen. Auf dem Rad ist es wichtig, gut zu sitzen, das heißt eine ergonomische Position zu finden, die einem eine gute Kraftübertragung erlaubt und dabei nicht zu sehr den Wind fängt. Diese Haltung beugt Rücken- und Knieproblemen vor.

Wie schwierig ist es, drei verschiedene Sportarten hintereinander zu absolvieren?
Schwerer als gedacht. Im Training darf man daher das Koppeltraining nicht vergessen. Es sollten immer wieder in direkter Folge trainiert werden: zum Beispiel zwei Stunden Ausfahrt, direkt gefolgt von einem Fünf-Kilometer-Tempodauerlauf. Die große Kunst im Triathlon ist es, trotz der Vorbelastung auch schnell radfahren und schnell laufen zu können. Auf den kurzen Distanzen ist die Wechselzone die vierte Sportart. Schnell zu wechseln kann hier nicht nur viele Sekunden, sondern Minuten sparen.

Wie senkt man das Verletzungsrisiko?
In keiner Sportart darf Kraft/Stabilisierungstraining fehlen sowie Mobilisierung. Dadurch wird man nicht nur schneller, man ist auch weniger verletzungsanfällig und kann effizientere Bewegungsabläufe umsetzen, das heißt man ist schneller mit dem gleichem Trainingsumfang.

Kommentare zu " Ironman in Hawaii: „Triathlon macht fitter, gesünder und athletischer“"

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  • ..."man fühlt sich gesunder".

    Das ist wirklich eine ehrliche Antwort, "man fühlt sich gesunder" und nicht, "man ist gesunder", denn Extremsport und Leistungssport macht Spaß, ist aber nicht gesundheitsfördernd.

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