Ironman in Hawaii Favorit Frodeno ist bereit für ein epochales Rennen

Acht Stunden, vielleicht sogar weniger, vielleicht ein bisschen mehr. Immer am Limit und darüber: Jan Frodeno will den Hattrick beim Ironman auf Hawaii. Die Konkurrenz kommt vor allem auch aus Deutschland.
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Die Kombo zeigt Sieger Jan Frodeno aus Deutschland jeweils jubelnd im Ziel beim Ironman in Kailua-Kona (Hawaii, USA). Links am 10.10.2015 und rechts am 08.10.2016. Jan Frodeno will den Hawaii-Hattrick. Nach den Siegen 2015 und 2016 geht er auch 2017 wieder an den Start. Quelle: dpa
Jan Frodeno

Die Kombo zeigt Sieger Jan Frodeno aus Deutschland jeweils jubelnd im Ziel beim Ironman in Kailua-Kona (Hawaii, USA). Links am 10.10.2015 und rechts am 08.10.2016. Jan Frodeno will den Hawaii-Hattrick. Nach den Siegen 2015 und 2016 geht er auch 2017 wieder an den Start.

(Foto: dpa)

Kailua-KonaJan Frodeno ist bereit für ein epochales Rennen. Selbst eine Entscheidung auf den letzten Metern nach 3,8 Kilometern Schwimmen, 180,2 Kilometern Radfahren und 42,195 Kilometern Laufen könnte ihn nicht überraschen. „Teil eines Zielsprints auf dem Ali'i Drive zu sein, wäre absolut legendär“, sagt der Weltmeister von 2015 und 2016 im Interview der Deutschen Presse-Agentur.

2017 will Frodeno den Hattrick perfekt machen, womöglich sogar in unter acht Stunden, was noch keinen auf Hawaii bisher gelang. „Ich glaube, er wird so stark sein wie noch nie. Wer mit etwas anderem rechnet, wird auf dem falschen Fuß erwischt“, sagt sein erster Widersacher Sebastian Kienle, WM-Zweiter vor einem Jahr und Weltmeister 2014.

„Bei Jan ist es so, dass alles andere als ein Sieg schlecht ist. Er hat ein paar Rennen mehr und auch einmal mehr auf Hawaii gewonnen als ich. Da wird ihm ein zweiter Platz nicht mehr so viel weiterhelfen“, meint der 33-Jährige aus Mühlacker.

Nur, dass auch für Kienle eigentlich einzig der Sieg zählt. „Ich will eher einen möglichen ersten Platz als einen sicheren dritten. Genauso werde ich mein Rennen ausrichten.“

Da gibt es aber auch einen Patrick Lange, den WM-Dritten von 2016 mit der Marathon-Rekordzeit von 2:39,45 Stunden. Und dessen Vorbereitungs-Trainingspartner Patrik Nilsson aus Schweden. Für Frodeno sind das die beiden „Laufraketen“. Und Lange kündigte schon an: „Beim Laufen will ich den Turbo zünden.“

Deutsche unter sich? Keineswegs. Frodeno und alle anderen rechnen auch mit Lionel Sanders. Kanadier und so extrem wie ein brutal schwerer Ironman mit Schwimmen im Pazifik, Radfahren und Laufen entlang von Lavafeldern mit dem gefürchteten Mumuku (heftige böige Winde) bei glühender Hitze in Romantik-Paradies Hawaii. Drogen, Alkohol, kurz vorm Suizidversuch. Der 29-Jährige hat all das hinter sich gelassen, nun zählt er auch dank eigenwilliger Indoor-Trainingsmethoden zu einem der großen Herausforderer Frodenos.

„Ich habe die Zielscheibe auf dem Rücken“
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