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Isinbajewa knackt eigenen Weltrekord

Jelena Isinbajewa hat beim Super-Grand-Prix-Meeting in Lausanne mit 4,93m einen neuen Weltrekord im Stabhochsprung aufgestellt. Die Russin steigerte ihre eigene Bestmarke um einen Zentimeter.

Beim Super-Grand-Prix-Meeting in Lausanne hat Stabhochsprung-Olympiasiegerin Jelena Isinbajewa ihren eigenen Weltrekord geknackt. Mit übersprungenen 4,93m steigerte die Russin ihre alte Bestmarke um einen Zentimeter und stellte den insgesamt 14. Weltrekord ihrer Karriere auf. Wann immer die 23-Jährige 2005 aufgetreten ist, stellte sie eine neue Bestmarke auf: Im Winter vier unterm Hallendach, im Sommer folgte in Lausanne gleich beim ersten Freiluft-Start der nächste Rekord.

Dafür benötigte die Wolgograderin gerade mal drei Anläufe: über 4,60, 4,70 und dann über die Weltrekordhöhe. "Schön, dass ich so die Sommersaison beginnen konnte. Der Sprung war aber nicht so leicht, wie es ausgesehen hat. Die Latte hat gezittert", meinte die Russin.

Oprea, Alekna und Sturrup mit Jahres-Weltbestleistungen

Zwar glänzte bei der 30. Auflage der "Athletissima" im Olympiastadion von Lausanne Isinbajewas Leistung am meisten, doch auch Dreispringer Marian Oprea (Rumänien/17,8m), Diskuswerfer Virgilijus Alekna (Litauen/70,53m) und 100-m-Sprinterin Chandra Sturrup (Bahamas/10,84) sorgten mit ihren Jahres-Weltbestleistungen vor 14 000 Zuschauern für Höhepunkte.

Eine Überraschung schaffte 60-m-Hallen-Europarekordler Ronald Pognon (Frankreich), der über 100m in 9,99 Sekunden erstmals die 10-Sekunden-Barriere durchbrach und unter anderem Olympiasieger Justin Gatlin in die Schranken wies (Dritter in 10,03). Eine solche Blöße gab sich 110-m-Hürden-Olympiasieger Liu Xiang nicht. Der Chinese siegte zeitgleich vor dem zweimaligen Olympia-Zweiten Terrence Trammell (beide 13,05).

Licht und Schatten bei deutschen Athleten

Unterdessen gab es bei den deutschen Leichtathleten Licht und Schatten zum Auftakt. Die deutsche 100-m-Hürdenmeisterin Kirsten Bolm (Mannheim) lief im B-Lauf bei allerdings zu starkem Rückenwind sehr gute 12,66 Sekunden und musste sich nur der Sydney-Olympia-Zweiten Glory Alozie geschlagen geben (12,62). Unter regulären Bedingungen hat die Mannheimerin bislang eine Bestzeit von 12,75 Sekunden zu Buche stehen.

Eine Enttäuschung war der Auftritt des ehemaligen Diskus-WM-Dritten Michael Möllenbeck. Der Wattenscheider wurde beim Sieg des zweimaligen Olympiasiegers Virgilijus Alekna (Litauen/70,53m) mit schwachen 60,75m nur Achter, während WM-Favorit Alekna eine Jahres-Weltbestleistung aufstellte. Gleiches schaffte auch Dreispringer Marian Oprea. Der Olympia-Zweite aus Rumänien schlug mit 17,81m unter anderem auch den bisherigen Weltranglisten-Führenden Jadel Gregorio (Brasilien/Dritter mit 14,34).

© SID

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