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Istanbul für das Finale gewappnet

Der Ablauf ist minutiös geplant, die Sicherheitsvorkehrungen maximal, die Fans können kommen. Für das erste Champions-League-Finale auf türkischem Boden ist die Millionenstadt Istanbul nach Auskunft der Sicherheitsbehörden gründlich gewappnet.

dpa ISTANBUL. Der Ablauf ist minutiös geplant, die Sicherheitsvorkehrungen maximal, die Fans können kommen. Für das erste Champions-League-Finale auf türkischem Boden ist die Millionenstadt Istanbul nach Auskunft der Sicherheitsbehörden gründlich gewappnet.

"Risiken bezüglich der Sicherheit gibt es nicht", versicherte Provinzgouverneur Muammer Güler einer Delegation der Uefa. Für einen reibungslosen Ablauf des Endspiels zwischen dem AC Mailand und dem FC Liverpool sollen 6 000 Polizisten, 600 Gendarmen sowie 2 100 Ordnungskräfte sorgen.

Damit sich die jeweils 20 000 englischen und italienischen Fans nicht in die Quere kommen, ist vorgesehen, sie auf getrennten Wegen ins Istanbuler Olympiastadion zu schleusen. Nord- und Südblock, lautet das Konzept. Für die Fans aus Liverpool wurde der Sabiha-Gökcen-Flughafen auf der asiatischen Seite reserviert. Die Mailänder Schlachtenbummler werden im Atatürk-Flughafen auf der europäischen Seite in Empfang genommen. Von den jeweiligen Sammelstellen - Taksim- Platz für die einen, der historische Stadtkern Sultanahmet für die anderen - geht es dann mit Bussen zum Stadion.

Für den Empfang der Liverpool-Fans wurden 8 000 Zelte am Sabiha-Gökcen-Flughafen aufgestellt. Nicht nur Essen und Getränke soll es dort geben, mit Beatles-Platten soll auch für gute Laune gesorgt werden. Zwei Tage lang wird dort außer den Maschinen mit den Fans kein anderes Flugzeug landen. Die erste Maschine von der Insel traf bereits am 23. Mai ein.

Von einem erfolgreichen Ablauf des "Königsklassen"-Finales erhofft sich die Türkei enormen Prestigegewinn, aber auch klingende Münze. Die 100 000 Hotelzimmer sind bereits seit Tagen ausgebucht. Ausweichquartiere werden mittlerweile im Umkreis von 100 Kilometern angeboten. Schätzungen zufolge werden die Fan-Touristen dem Land 30 Mill. Dollar an Devisen bescheren.

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