Italien feiert Fisichella: Harsche Kritik an Schumacher

Italien feiert Fisichella
Harsche Kritik an Schumacher

Mit Michael Schumacher ist man nach dem Crash von Melbourne hart ins Gericht gegangen.

HB MELBOURNE. "Er wollte nicht, dass dieser Heidfeld im BMW ihn überholt. Auf fairem Weg konnte er es aber nicht mehr verhindern, deswegen hat er gefoult", schrieb der frühere Formel-1-Rennfahrer Hans-Joachim Stuck am Montag in der "Bild". Christian Danner, 36facher Grand-Prix-Teilnehmer und RTL-Experte, schob dem siebenmaligen Weltmeister ebenfalls die Schuld für den Unfall mit Nick Heidfeld in die Schuhe: "Michael hat Nick auflaufen lassen, ihn eingeengt. Das macht man nicht."

Der Schweizer Marc Surer, der in 82 Rennen am Steuer eines Formel- 1-Wagens saß und nun für den Fernsehsender "Premiere" das Geschehen auf der Rennstrecke kommentiert, sah es ähnlich: "Michael hat sich nicht ganz korrekt verhalten." Schumacher selbst schloss sich auch am Montag der Ansicht der Renn-Kommissare ("Das war ein normaler Rennunfall") an. "Das kann man absolut so sehen", teilte der 36- Jährige am Tag nach seinem unfallbedingten Ausscheiden beim Großen Preis von Australien auf seiner Homepage » ( www.Michael-Schumacher.de ) mit.

Wenigstens von Ex-Weltmeister Niki Lauda gab es etwas Unterstützung für diese Sichtweise: "Schuld daran hat Niemand. Aber vielleicht hat Michael ein bisschen mehr Anteil an der Kollision." In Großbritannien kommentierte der "Daily Mail" die Schuldfrage so: "Es war Schumachers Fehler, auch wenn er das niemals zugeben würde."

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