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ITF und ATP mit 1 100 Tests gemeinsam gegen Doping

In einem den Wada-Regeln entsprechenden Programm verschreiben sich der Tennis-Weltverband ITF und die Profispielervereinigiung ATP dem gemeinsamen Vorgehen gegen Doping. Weltweit sollen jährlich 1 100 Tests erfolgen.

Einem den Wada-Regeln entsprechenden Vorgehen gegen Doping haben sich der Tennis-Weltverband ITF und die Profispielervereinigiung ATP in einem gemeinsamen Programm verschrieben. Damit soll ein einheitliches Handeln gegen den Gebrauch von illegalen leistungsfördernden Substanzen gewährleistet werden. Die ITF ist bislang für die vier Grand-Slam-Turniere und den Daviscup verantwortlich gewesen, die ATP für die weiteren Herrenturniere. "Wir glauben, dass ein gemeinsames Programm unter einer Verantwortung im besten Interesse für unseren Sport ist", erklärte ITF-Präsident Francesco Ricci-Bitti.

Die Vereinbarung gilt zunächst bis 2010 und entspricht vollständig den Regeln der Welt-Antidoping-Agentur Wada, deren Vorstand Ricci-Bitti angehört. Weltweit sollen in Zukunft 600 Spieler bei ATP-Turnieren sowie 500 bei Veranstaltungen der ITF getestet werden.

ITF und ATP hoffen zudem, dass sich auch die Spielerinnen-Vereinigung WTA der Übereinkunft anschließt. Auch bei den Frauen ist die ITF bereits bei den Grand Slams und dem Fed Cup für Dopingtests verantwortlich.

© SID

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