Jacques Rogge
IOC-Präsident erhält Ehrendoktorwürde in Tübingen

Der Präsident des Internationalen Olympischen Komitees, Jacques Rogge, hat am Mittwoch die Ehrendoktorwürde der medizinischen Fakultät der Eberhard Karls Universität in Tübingen erhalten. Grund sei sein hohes Maß an Glaubwürdigkeit.

HB TÜBINGEN. „Der wichtigste Grund dafür liegt in seiner Persönlichkeit, seinem Denken und Handeln und in seinem Kampf um einen humanen und sauberen Sport, der auch gesellschaftlich und politisch eine besondere Funktion ausübt“, sagte Helmut Digel, der Direktor des Instituts für Sportwissenschaften, der die Laudatio hielt.

„Jacques Rogge setzt sich hart gegen Betrug im modernen Hochleistungssport ein und vermittelt das konsequente Handeln, das die Grundlage sein muss, um dem Sport seine Glaubwürdigkeit zu erhalten. Mit seiner Wahl zum IOC-Präsidenten 2001 hat der Kampf gegen Doping eine neue Autorität erhalten“, sagte Digel weiter. Für Rogge ist es bereits die zweite Auszeichnung dieser Art. Der 64 Jahre alte Belgier hatte bereits vor fünf Jahren die Ehrendoktorwürde der Universität seiner Heimatstadt Gent bekommen.

„Ich bin sehr stolz an einer der ältesten und prestigeträchtigsten Universitäten diese Ehrenwürde zu erhalten“, sagte der IOC-Präsident, der lange als Mediziner und Chirurg gearbeitet hatte, und wies auf die Bedeutung des Sports hin. „In der heutigen Gesellschaft wird der Sport in all seinen Facetten immer wichtiger, auch nach den Werten des Gründers der modernen Olympischen Spiele, Pierre de Coubertin. Wir müssen versuchen Sport, Kultur und Erziehung zu verbinden und ihn weiterhin als olympische Ideale zu promoten.“

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