Judo DM
TSV Abensberg nach Aufholjagd erneut Judo-Meister

Auch ein 2:5-Rückstand konnte den TSV Abensberg am Ende nicht aufhalten. Das Team um Judo-Olympiasieger Ole Bischof wurde zum achten Mal in Folge Deutscher Meister.

Dank einer von Olympiasieger Ole Bischof eingeleiteten Aufholjagd hat Serienmeister TSV Abensberg den Machtwechsel in der Judo-Bundesliga verhindert und sich zum 15. Mal den Titel des deutschen Mannschaftsmeisters gesichert. Im Endkampf gegen das Judo-Team Hamburg schafften die Niederbayern vor 1 000 Zuschauern in der Wandsbeker Sporthalle nach 2:5-Rückstand noch ein 7:5 und sicherten sich so den achten Titel in Reihenfolge seit 2002.

"Ole hat das entscheidende Signal gesetzt. Nach seinem Sieg ging ein Ruck durch die Mannschaft, und wir wussten, dass wir den Titel noch schaffen konnten", sagte Abensbergs Sportchef Otto Kneitinger dem SID.

Bischof avanciert zum Matchwinner

Wegen eines Blutergusses im Knie sollte Ole Bischof eigentlich nicht eingesetzt werden, stellte sich angesichts des Rückstandes trotzdem zur Verfügung und bezwang mit starker Leistung den für die Hamburger kämpfenden Weltranglisten-Fünften Srdjan Mrvaljevic (Montenegro) mit Ippon (ganzer Punkt).

Danach war Abensberg, das ohne seinen Ex-Europameister im Schwergewicht Andreas Tölzer (Startverbot wegen Nackenverletzung) auskommen musste, von den ambitionierten Hamburgern nicht mehr aufzuhalten. "Wir waren ganz nahe an einer Sensation dran und sind natürlich traurig, aber wir kommen in der nächsten Saison noch stärker wieder", sagte Hamburgs Teammanager Thomas Schynol.

Die Hamburger hatten im Finalturnier vor heimischer Kulisse zuvor den KSV Esslingen mit 7:4 bezwungen. Abensberg behauptete sich ohne Bischof mit 7:5 gegen den JC Leipzig. Auf Ole Bischof in Bestform hofft Kneitinger beim am 5. Dezember anstehenden Europacup-Finale in heimischer Halle, bei dem der TSV zum sechsten Mal (zuletzt 2006 in Bukarest) zur besten europäischen Vereinsmannschaft avancieren will.

© SID

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%