Judo EM
Deutsche Judoka in Hamburg in EM-Form

Beim Weltcup in Hamburg haben sich die deutschen Judoka bereits in guter Form für die EM in Finnland präsentiert. Insgesamt feierten die Athleten des Deutschen Judo-Bundes neun Podestplätze.

Die Judo-Europameisterschaft in drei Monaten in Finnland (26. bis 28. Mai) kann kommen: Mit insgesamt neun Podestplätzen beim Weltcup in Hamburg bestätigten die Athleten des Deutschen Judo-Bundes (DJB) ihr Rekordergebnis aus dem Vorjahr. Für den einzigen deutschen Sieg in der Hansestadt sorgte Heide Wollert aus Halle in der Gewichtsklasse bis 70kg.

Den dritten Platz belegte Olympiasiegerin Yvonne Bönisch (Potsdam) in der Klasse bis 57kg. Die Goldmedaillen-Gewinnerin von Athen musste sich am Samstag im Halbfinale der Französin Barbara Harel geschlagen geben, war aber dennoch nicht unzufrieden. "Ich habe diesen Wettkampf voll aus dem Training heraus bestritten und bin deshalb mit Blick auf die EM sehr optimistisch", sagte Bönisch, die ihr EM-Ticket so gut wie sicher hat. Den Sieg in dieser Klasse holte sich die Österreicherin Sabrina Filzmoser.

Wollert feiert einzigen deutschen Sieg

Ganz oben auf dem Podium stand wie im Vorjahr Heide Wollert, die sich im Finale gegen die Japanerin Asuka Oka durchsetzte. "Der Kampf war sehr knapp, aber ich bin glücklich, dass ich am Ende die Nase vorn hatte", erklärte die Siegerin. Platz drei belegte die Olympia-Dritte Annett Böhm. Im Rennen um das EM-Ticket werden erst die Platzierungen der beiden beim letzten Weltcup in Moskau den Ausschlag geben.

Die einzigen Podestplätze bei den Männern erkämpften Benjamin Behrla aus Gronau (bis 100kg) und der Möchengladbacher Andreas Tölzer (über 100kg). Den zweiten Platz belegte in der Klasse bis 78kg Europameisterin Jenny Karl aus Rüsselsheim.

Deutsche Herren am Samstag ohne Podestplatz

Für weitere dritte Plätze hatten bereits am Samstag Michaela Baschin (Backnang/bis 48kg) und Melanie Lierka (Frankfurt/Oder/bis 52kg) gesorgt. Dagegen waren die Männer am ersten Wettkampftag leer ausgegangen. Neben anderen war auch Vorjahressieger Adrian Kulisch (Abensberg) frühzeitig gescheitert und hatte sich nicht platzieren können.

Hamburg war nach dem Turnier in Paris bereits die zweite von insgesamt drei Stationen des Weltcups der Europäischen Judo Union (EJU). Nach dem Abschluss der Serie Mitte April nimmt der DJB die endgültigen EM-Nominierungen vor.

© SID

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