Judo International
Pesch holt sich Judo-Bronze bei der Universiade

Die frühere Judo-Vizemeisterin Severine Pesch vom TuS Neureuth hat am Donnerstag für den einzigen Medaillengewinn im Team des Deutschen Hochschulverbandes ADH bei der Universiade in Bangkok gesorgt.

Mit dem einzigen Medaillengewinn im Team des Deutschen Hochschulverbandes ADH bei der Universiade in Bangkok hat sich die frühere Judo-Vizemeisterin Severine Pesch vom TuS Neureuth am Donnerstag die Bronze-Medaille erkämpft. Nach zwei souveränen Punktsiegen und einem Haltegrifferfolg musste sich die Leichtgewichtlerin in der 48-kg-Klasse im Halbfinale in letzter Sekunde der Russin Natalja Kondrawtewa geschlagen geben. Im Kampf um Bronze bezwang die 26-Jährige von der Uni Hannover dann die Französin Laetitia Payet nach Punkten.

Ihre zweitbeste Universiade-Platzierung der letzten 20 Jahre haben bereits die deutschen Volleyballer sicher. Das ADH-Team gewann 3:1 gegen Brasilien und spielt damit am Freitag gegen die Ukraine um den fünften Rang.

Dagegen verlor die A2-Auswahl des Deutschen Basketball Bundes (DBB) ihr erstes Platzierungsspiel um die Ränge fünf bis acht mit 76:94 gegen Russland. Die Mannschaft von Bundestrainer Frank Menz Russland spielt am Freitag gegen Südkorea um Platz sieben.

Bei den Fechtern belegte die deutsche Säbel-Equipe mit Harald Stehr (Tübingen), Steven Bauer (Koblenz-Landau), Sebastian Flegler (Würzburg-Schweinfurt) den sechsten Rang. Gegen das Team aus Singapur gewann das Trio 45:22, verlor dann aber gegen die später zweitplatzierten Südkoreaner 35:45. Als bester deutscher Wasserspringer belegte Frank Sander von der Uni Rostock den achten Platz.

Entgegen zunächst anders lautenden Meldungen blieben die Weltspiele der Studenten bislang von Dopingfällen verschont. Das bestätigte Peter Katzmaier als deutsches Mitglied der medizinischen Kommission des Studenten-Weltverbandes Fisu.

Bislang wurden 340 Analysen ausgewertet. Insgesamt werden 650 Dopingkontrollen in 17 Sportarten durchgeführt. Alle deutschen Starter haben eine Erklärung unterzeichnet, keine nach den Richtlinien der nationalen (Nada) und Welt-Antidoping-Agentur (Wada) verbotenen Mittel einzunehmen oder eingenommen zu haben.

© SID

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