Kanada gegen Finnland heißt das Endpiel: Stein um Stein ins Finale

Kanada gegen Finnland heißt das Endpiel
Stein um Stein ins Finale

Die Sportart wird von vielen Zuschauern belächelt. Aber gerade deswegen rückt die Randsportart bei Olympia immer wieder in den Blickpunkt, so dass bei den Finals im Pinerolo Palaghiaccio wieder volles Haus sein wird.

HB TURIN. Kanada hat beim olympischen Curling-Turnier souverän das Endspiel erreicht. Der von Skip Russ Howard angeführte Weltmeister setzte sich im Halbfinale in Pinerolo mit 11:5 gegen die USA durch und tritt am Freitag in der Partie um die Goldmedaille gegen Finnland an. Die Skandinavier gewannen eine spannende Partie gegen Großbritannien mit 4:3. Die deutschen Curling- Männer hatten die Vorrunde als Achte beendet.

Die Kanadier sicherten sich ihren Sieg bereits im neunten End, das sie mit 5 Punkten für sich entscheiden konnten. In der zweiten Partie fiel die Entscheidung erst mit dem letzten Stein. Skip Markku Uusipaavalniemi setzte das Spielgerät exakt in die Mitte des Hauses und sorgte für den größten Erfolg der finnischen Curler.

Bei den Frauen stehen sich Schweden und die Schweiz im Finale gegenüber. Die Weltmeisterinnen aus Schweden setzten sich in einem spannenden Halbfinale mit 5:4 gegen Norwegen durch. Die Schweiz gewann gegen Kanada mit 7:5. Die neuen Olympiasiegerinnen werden im Endspiel an diesem Donnerstag (17.30 Uhr) ermittelt. Die deutschen Curling-Frauen hatten sich nicht für das olympische Turnier qualifizieren können.

Die von Skip Anette Norberg angeführten Schwedinnen, die zur Einstimmung auf die Winterspiele mit der Hard-Rock-Band Hammerfall ein Video gedreht hatten, kamen erst durch einen Punkt im letzten End zu ihrem Sieg. Norwegens Skip Dordi Nordby, der mit elf WM-Medaillen erfolgreichsten Curling-Spielerin, blieb damit wie schon 1998 und 2002 der Einzug ins Olympia-Finale verwehrt.

Die Schweiz steht wie 2002 im Finale. Vor vier Jahren hatte das diesmal von Skip Mirjam Ott angeführte Team im Finale gegen Großbritannien verloren. Gegen Kanada machten die Schweizerinnen mit drei Punkten im dritten und zwei Punkten im achten End den Erfolg perfekt.

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